Präsident der Hochschulrektorenkonferenz zu Besuch

Hohen Besuch konnte der neue Rektor der DS Santiago Dr. Markus Stobrawe vergangenen Freitag an seiner Schule begrüßen: Der Präsident der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Hippler, war zusammen mit der Referatsleiterin der HRK für Europa und Lateinamerika, Iris Danowski M.A., im Rahmen eines Besuches der Partnerorganisation CRUCH zu einem Informationsaustausch an die Deutsche Schule Santiago gekommen.

Gesprächsteilnehmer vlnr: Arpe Caspary (DAAD), Alida Rihm (DS Santiago), Prof. Dr.Dr.h.c. Horst Hippler (HRK), Dr. Alban Schraut (LBI), Dr. Markus Stobrawe, Ana María Deck, Matthias Wagner, Inga Maier (alle Deutsche Schule), Iris Danowski M.A. (HRK), Sabine Trappe (St. Thomas Morus Schule Santiago)
Gesprächsteilnehmer vlnr: Arpe Caspary (DAAD), Alida Rihm (DS Santiago), Prof. Dr.Dr.h.c. Horst Hippler (HRK), Dr. Alban Schraut (LBI), Dr. Markus Stobrawe, Ana María Deck, Matthias Wagner, Inga Maier (alle Deutsche Schule), Iris Danowski M.A. (HRK), Sabine Trappe (St. Thomas Morus Schule Santiago)

Horst Hippler informierte sich über die Akzeptanz von Studienmöglichkeiten in Deutschland durch die Schulabsolventen der mehr als 20 Deutschen Schulen Chiles, fragte nach der Möglichkeit einer intensiveren Zusammenarbeit der deutschen Hochschulen mit den Deutschen Schulen in Chile und ließ sich über die Beweggründe beziehungsweise auch in manchen Fällen Hinderungsgründe für ein Studium in Deutschland aufklären.
In diesem Zusammenhang verwies er auf die «TU 9-Gruppe», eine Vereinigung von neun Technischen Universitäten in Deutschland, die sich sehr intensiv darum bemüht, den Schulabgängern der Deutschen Schulen den Weg an die deutschen Hochschulen, die keine Studiengebühren verlangen, zu ebnen.
Während Inga Maier, die zuständige Studienberaterin der Deutschen Schule Santiago, die Bitte um mehr Studienstipendien, die direkt über die Deutschen Schulen vergeben werden können, artikulierte, verwies Sabine Trapp, Rektorin der Deutschen St. Thomas Morus Schule Santiago, auf die von Universität zu Universität und Studiengang zu Studiengang unterschiedlichen Aufnahmekriterien in Deutschland, die für die Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Schulen gelegentlich verwirrend seien.
Horst Hippler verwies darauf, dass das unter anderem auch damit zu tun habe, dass Bildung in Deutschland immer Ländersache sei, weswegen es 16 Hochschulgesetzgebungen gäbe und dass natürlich auch aufgrund der Hochschulautonomie die Aufnahmebedingungen von einer Universität zur anderen und von einem Fach zum anderen immer wieder leicht variieren können.
LBI-Rektor Alban Schraut berichtete von den aktiven Partnerschaften des LBIs mit den Pädagogischen Hochschulen in Heidelberg, Freiburg und Weingarten, informierte über die intensive Förderung des LBIs durch das Baden Württemberg Stipendium und stellte die Frage, ob die LBI-Examina mittelfristig auch in Deutschland anerkannt werden könnten, ähnlich wie die Abschlüsse der deutschen Berufsschule Insalco durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (IHK) schon Anerkennung finden.
Weitere Ansprechpartner des Präsidenten waren neben der Rektorin der Thomas Morus Schule Sabine Trapp, dem Leiter des LBIs Dr. Alban Schraut, dem Rektor der DS-Santiago Dr. Markus Stobrawe, die stellvertretende Schulleitungen der Deutschen Schule Santiago Alida Rihm und Matthias Wagner, die Studienberaterinnen Ana María Deck und Inga Meier sowie der Leiter des DAADs-Büros Chile Arpe Caspary, der dieses Treffen initiiert hatte.

DS Santiago/DAAD/LBI

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