LBI-Einführungskurs zur bilingualen Alphabetisierung

Zum dritten Mal fand ein Einführungskurs zur bilingualen Alphabetisierung am LBI statt. Dieses Mal waren Erzieherinnen und Lehrkräfte der Deutschen Schule Concepción und der Deutschen Humboldtschule Sao Paulo in Brasilien für drei Tage nach Santiago geflogen.

Kursteilnehmerinnen der DS Concepción und der DS Humboldt Sao Paulo in der Thomas-Morus-Schule in Santiago.
Kursteilnehmerinnen der DS Concepción und der DS Humboldt Sao Paulo in der Thomas-Morus-Schule in Santiago.

Projektleiterin Maren Gronert hatte ein dichtes Programm für die 16 Pädagoginnen zusammengestellt: Jeweils vormittags hospitierten sie an der Sankt-Thomas-Morus-Schule, an der Schweizer Schule und an der Deutschen Schule, um einen konkreten Einblick in das pädagogische Geschehen bilingualer Arbeit zu erleben; am Nachmittag fanden die Theorieeinheiten am LBI statt. An den Nachmittagen gab es Vorträge und Berichte von Xenia Le Quesne, Ricarda von Dessauer (beide Thomas-Morus-Schule), von Esther Weller (Schweizer Schule) und Alban Schraut (LBI).

Sowohl die DS Concepción, als auch die DS Sao Paulo wollen mit Beginn des kommenden Schuljahres das bilinguale Alphabetisierungskonzept, das der LBI-Arbeitskreis Bilingualität seit 2009 entwickelt, in die Praxis umsetzen. Weitere Schulen folgen: Anlässlich der WDA-Tagung in Berlin Anfang Juni konnte Alban Schraut dem wissenschaftlichen Beirat der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und dem Leiter des Regionalen Fortbildungsbüros der ZfA, Wilhelm Krüsemann, das bilinguale Sprachkonzept vorstellen. Im Oktober findet nun ein weiterer Kursus statt, zu dem Lehrer aus Paraguay und Argentinien ihr Kommen angekündigt haben.

 

LBI

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