Jahresversammlung mit Neuwahlen

Vor zwei Wochen trafen sich die Mitglieder der Martin-Luther-Gemeinde in Concepción zur Jahresversammlung.

Die Sitzung fand nach dem Gottesdienst mit Chorbegleitung statt – und es läuteten dazu die neu installierten Glocken. Unser neuer Vikar Andres Lopez predigte über das Thema der geladenen Gäste, von denen sich jeder eine andere Ausrede ausdenkt, um nicht dabei zu sein. Der Vorraum der Kirche füllte sich allerdings danach fast bis auf den letzten Platz mit Geladenen. Sogar Pastoren der Nachbargemeinden waren dabei.

Die erste Vorsitzende Maria-Teresa Sandoval verlas ihren Jahresbericht, unter anderem über den Pastorenwechsel, Änderungen im Sekretariat und in der Finanzverwaltung. Unser Vikar ist Chilene, aber mehrere Jahre zur Ausbildung in Brasilien und Deutschland gewesen. Er stellte sich und seinen Berufsweg auf sympathische Weise vor.

Verena Weil, seit einigen Jahren «Finanzministerin» unserer Kirche, teilte den Anwesenden die Einzelheiten ihrer schwierigen Aufgabe mit. Es wurde klar, dass so ein Unternehmen wie die lutherische Gemeinde in Concepción nur durch die selbstlose, finanzielle Unterstützung der Mitglieder überleben kann.

Der Pastor-Presidente Luis Alvarez aus Santiago nahm zur Kenntnis, wie schwer es ist, in einer deutsch-chilenischen Gemeinde dieses zweisprachige System aufrecht zu erhalten, da immer weniger deutschsprachige Gemeindemitglieder am Kirchenleben teilnehmen.

Ein wichtiger Punkt stand in diesem Jahr auf dem Programm: Die Wahl eines neuen ersten Vorsitzenden und die Neubesetzung des Schatzmeisteramtes. Sowohl Maria-Teresa als auch Verena Weil traten von ihren Posten zurück. Ein Applaus honorierte den geleisteten schwierigen Einsatz.

In Folge wurden nach einigen Wahlgängen der neue erste Vorsitzende Roland Reinbach und der als Beisitzer Manuel Flores sowie Verónica Neumann gewählt. Die Neuverteilung der Aufgaben im neuen Vorstand wird demnächst bekannt gegeben.

Zum Schluss informierte man dann über die Fundación Krautmacher (Altersheim) und über die Beziehungen zu den Sozialwerken unserer Gemeinde. Die Sitzung endete um 15 Uhr.

 

 

Von Ulrich Behrendt

 

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