Helga Haupt zur herausragenden Manquehuina ernannt

Sport und Chorsingen waren immer ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigungen. Helga Haupt war schon als Kind eine begeisterte Schwimmerin und als solche vertrat sie wiederholt den Sport-Français-Verein.

  Texto foto: Helga Haupt ist seit Anfang der 1950er Jahre Mitglied des Club Manquehue. Foto: Walter Krumbach

Texto foto: Helga Haupt ist seit Anfang der 1950er Jahre Mitglied des Club Manquehue. Foto: Walter Krumbach

Damals war sie noch nicht mit dem Manquehue verbunden. «Wir wohnten beim Sport Français um die Ecke herum, weshalb meine Mutter mich als Kind dort anmeldete», erzählt sie. Helgas Vorliebe für Sport im Wasser zahlte sich aus: Sie durfte später in Lima Chile in der Schwimmerinnen-Riege während einer Südamerika-Meisterschaft vertreten: «Als wir die chilenische Nationalhymne hörten, da liefen uns allen die Tränen», erinnert sie sich.

Als junge Frau trat sie dem Manquehue-Sportverein als Mitglied bei und ist es seitdem geblieben. Der Club ist für Helga Haupt «ein zweites Zuhause», sagt sie und klingt dabei absolut überzeugend. Übers Jahr spielt sie Volleyball, «wo ich mehr lache als spiele», wie sie mit ihrem urwüchsigen Humor versichert. «Der Manquehue hat ja kein Hallenbad, aber im Sommer schwimme ich dort jeden Tag».

Nun hat der Sportverein sie als Anerkennung für ihre herausragenden sportlichen Leistungen zur herausragenden Manquehuina ernannt. Ihr «zweites Zuhause» besucht sie oft, im Winter nicht nur zum Volleyballspielen, sondern auch, um Vorträgen beizuwohnen und sich mit den Bekannten zu treffen. Die kulturellen Veranstaltungen interessieren sie besonders: «Ich gehe mehr oder weniger zu allem. Es kann nicht schaden, wenn du einem Vortrag – egal über welches Thema er auch ist – zuhörst».

 

Walter Krumbach

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