DS Concepción gewinnt internationalen Wettbewerb

Die frohe Botschaft kam aus Deutschland: Die Schüler des stufenübergreifenden Arbeitskreises «Ökonomie und Innovation» im CAS-Programm der Deutschen Schule Concepción haben bei dem deutschen Ideen-Wettbewerb «Exzellenzinitiative innovatives Lernen» gewonnen.

Dieser Wettbewerb wird vom Auswärtigen Amt seit 2011 weltweit ausgeschrieben. Dieses Mal beteiligten sich 140 deutsche Auslandsschulen. Der Preis ist ein Beitrag zur Finanzierung der Projektvorhaben und wurde auf dem III. Internationalen Bildungsfest in Berlin während eines feierlichen Festaktes Anfang Juni von der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, und dem ehemaligen deutschen Außenminister Dr. Klaus Kinkel übergeben. Anwesend waren auch der chilenische Botschafter Jorge O´Ryan Schütz und Bettina Stengel, Wirtschaftsattaché der chilenischen Botschaft in Deutschland.

Insgesamt erhielten fünf deutsche Auslandsschulen für herausragende Projekte im Bereich «Vermittlung von Wirtschaftskompetenz und Erziehung zu unternehmerischer Verantwortung» Urkunden. Geehrt wurden die Deutsch-Peruanische Schule «Beata Imelda» aus Lima, Peru, die DS Gran Canaria, Spanien, die DS San José, Costa Rica, die iDS Brüssel, Belgien und die DS Concepción, Chile.

Angereist aus Chile in die deutsche Hauptstadt waren Juan Pablo Hernandez, Schüler des Gemischtsprachigen Internationalen Baccalaureate (GIB) in der dritten Mittelstufe, sowie Martin Riedel aus der 12. Klasse. Sie flogen als Vertreter des Arbeitskreises, in dem jeder einzelne Schüler genauso diese Belohnung verdient hätte, denn sie haben zusammen in den letzten Wochen und zum Teil Monaten die jetzt prämierten Geschäftsideen entwickelt.

Paulina Schaufele, Victoria Schäfer, Marion Hohf, Laura Schultz und Jose Guillermo Ruiz entwickeln innovative Apps für Handys, Agustin Silva und Juan Cofre erarbeiten ein Konzept für die Nutzung eines Tonstudios, unter anderem zur Vermarktung der Musicals, die der Musiklehrer der Schule, Sergio Contreras, jedes Jahr komponiert und zusammen mit Francisca mit großem Erfolg zur Aufführung bringt.

Hinzu kommen noch mehr Geschäftsideen: Marketing-Konzepte von Juan Pablo Hernández und Mathias, ein Catering-Service für Kindergeburtstage und zum Beispiel auch das Projekt «bicicleta solidaria» von Daniel Soto, unterstützt von Marcel Yáñez.

Martin Riedel, GIB-Schüler in der vierten Mittelstufe, hat im vergangenen Jahr als CAS-Projekt den Bau eines ökologischen Treibhauses aus Einwegflaschen in die Wege geleitet. Mit dem Treibhaus verbindet sich die Geschäftsidee, Heilpflanzen zu kultivieren und danach verschiedene Produkte herzustellen und zu vermarkten, so zum Beispiel Wärmeheilkissen.

Solange die Schüler im Arbeitskreis im CAS-Programm des IB sind, sollen alle Gewinne Sozialprojekten zugeführt werden, für deren Durchführung die Schüler (als Teil ihrer Aufgaben in diesem Fach) verantwortlich sind.

So erfüllt CAS – Creatividad, Acción y Servicio – die Aufgabe, das dieses Fach als Kernbereich des Internationalen Bakkalaureats hat: Die Vermittlung von Fähigkeiten, die die Schüler für den Erfolg in der Arbeitswelt brauchen. Experimentelles Lernen – nicht für eine Note in einem Klassenzimmer, sondern für die reale Welt, die auf sie nach dem Schulabschluss wartet.

 

Von Monika Dreyer

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