Dringend deutsche Gastgeber gesucht

Schüleraustausch

Der Deutsch-Chilenische Bund (DCB) sucht deutsche Gastgeber für 15- bis 16-jährige Schüler. Von Anfang Dezember bis Mitte Februar wollen wieder rund 220 chilenische Jugendliche nach Deutschland reisen. Seit fast 50 Jahren organisiert der DCB den Schüleraustausch mit großem Erfolg.

condor-p6-Schüleraustausch-Gruppe
Deutsche Jugendliche in der Atacama-Wüste während ihres Chile-Aufenthalts

«Auch für die Gastgeber ist die Aufnahme eines Jugendlichen eine Bereicherung», betont Paula Laupheimer, die das DCB-Projekt seit acht Jahren organisiert. «Es ist als ob ein Stück Chile und chilenische Kultur in die eigene Wohnung kommt», meint sie. Natürlich ist es auch möglich, dass ein deutscher Jugendlicher umgekehrt zu der Familie des chilenischen Gastkindes kommt. Doch die Zahl der interessierten deutschen Austauschschüler ist mit circa 70 wesentlich geringer. «Für die Deutschen ist Chile sehr weit weg und man kann ja auch nach Spanien reisen“, erklärt die DCB-Organisatorin. 

Reifer und bessere Noten

Gemeinsam mit Sabine Heijboer ist sie seit einigen Wochen eifrig am Kontakteknüpfen. Beide haben als Jugendliche schon einmal selber an einem Austausch teilgenommen und wollen die Erfahrung nicht missen: «Man lernt in diesem Alter unheimlich viel dazu bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Nicht nur die Sprache, sondern auch Toleranz, Umgang mit schwierigen Situationen und das macht reifer, selbstbewusster und selbständiger.» Viele Eltern erzählen, dass ihre Kinder trotz einiger Wochen Fehlen in der Schule nach dem Austausch bessere Noten bekommen haben – nicht nur in Spanisch oder Deutsch. 

Paare oder Rentner als Gastgeber 

Vielen ist aber nicht klar, dass auch Paare mit kleinen oder schon älteren Kindern beziehungsweise Rentner Schüler aufnehmen können. «Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht», stellt Paula Laupheimer fest. «Für einen Jugendlichen ist es am wichtigsten, dass er oder sie sich bei dem Gastgeber wohl fühlt. Dafür ist ein gleichaltriger Austauschpartner gar nicht nötig. Die Schüler gehen in Deutschland in die Schule und da finden sie meistens auch deutsche Freunde.» Oft entstehen auch zwischen den Gastgebern und den Austauschschülern lebenslange Freundschaften.

Während des Austauschs stehen sowohl in Chile als auch in Deutschland  immer Ansprechpartner rund um die Uhr bereit, die beide Sprachen sprechen. 

Weitere Informationen findet man auf der Internetseite www.dcb.cl unter dem Link Austausch/Intercambio. Außerdem können Paula Laupheimer, Paula Haindl und Sabine Heijboer kontaktiert werden unter europa@dcb.cl oder über das Anmeldeformular auf der Internetseite www.dcb.cl unter dem Link Austausch/Intercambio.

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