Deutschlandaufenthalt war einfach klasse

Lieber PAD (Pädagogischer Austauschdienst), ich möchte mich ganz herzlich für die tolle Zeit in Deutschland bedanken!

Als Preisträgerin des Lesewettbewerbs 2012 in meiner Schule kann ich nur sagen, dass es die beste Erfahrung meines Lebens war. Es war nicht einfach diesen Preis zu gewinnen, manchmal sollte ich üben, wenn alle meine Freunde Freizeit gehabt haben, aber es war jede einzelne Minute wert.

Ich habe in diesem Monat sehr viele neue Erfahrungen gesammelt. Es war sehr interessant für mich, Orte wie das Brandenburger Tor oder den Kölner Dom, welche ich vorher nur aus Schulbüchern kannte, (obwohl ich schon einmal in Deutschland war), selbst besuchen zu können und die Atmosphäre dieser besonderen Orte zu spüren.

Meine Gastfamilie war sehr, sehr nett, auch wenn ich ihr Bayerisch am Anfang nicht wirklich verstanden habe, sie wohnen in Traunstein, Bayern. Sie haben mir viele bayerische Traditionen wie den Schuhplattler und die schöne Natur am Chiemsee gezeigt. Meine Gastmutter hat immer sehr leckere traditionelle bayerische Gerichte für mich gemacht.

Für mich als Katholikin war es etwas sehr Besonderes, das Gymnasium zu besuchen, auf dem Joseph Ratzinger gelernt hat. Sie haben mir viel über Geschichte beigebracht und auch das politische System in Deutschland erklärt. Besonders interessant war, dass wir nicht nur die Verfassung gelesen und die Verfassungsorgane kennen gelernt haben, sondern auch, dass wir danach im deutschen Reichstag waren.

Unsere Reiseleiter Bertram, Benjamin und Julian waren voll gut drauf und es war immer sehr lustig. Wenn wir irgendein Problem oder Verständnisfragen hatten, haben sie immer uns geholfen. Ich glaube, dass wir keine bessere Zeit hätten haben können.

Wichtig für mich war, dass wir nicht nur etwas über den Krieg gelernt haben, sondern auch etwas über die deutsche Kultur heutzutage. Auch war es neu für mich, mit vielen Jugendlichen aus ganz verschiedenen Teilen der Welt zusammenzuleben, ich habe viel über andere Kulturen gelernt. So war ich zum Beispiel sehr erstaunt darüber, dass in Indien Kühe heilig sind oder Türkinnen ihr Haar niemals zeigen dürfen. In einer multikulturellen Gruppe oder Gesellschaft hat man die Möglichkeit andere Mentalitäten und Religionen kennen und respektieren zu lernen.

Aufgrund dieser Reise würde ich gerne in Deutschland studieren. Es hat mir so gut gefallen. Wir waren in einer Universität in Frankfurt an der Oder, und uns wurde schon etwas über ein mögliches Studium in Deutschland erklärt.

Alles in einem war mein Deutschlandaufenthalt einfach klasse und ich werde mich immer gerne daran zurück erinnern.

 

Von Catalina Venegas Sánchez, Deutsche Schule Sankt-Thomas-Morus

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