Deutsche Schule Santiago: Judokas gehen auf Europareise

 

In sportlicher Hinsicht blickt die Deutsche Schule Santiago auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück – große Sportler gingen aus ihren Reihen hervor. Vor einigen Jahren ist ein neuer Bereich hinzugekommen: Tatami.

Gemeint ist Judo, eine olympische Disziplin, die an unserer Schule seit den 1980er Jahren gefördert wird und uns seit dem neuen Jahrtausend zahlreiche Erfolge auf nationaler Ebene beschert hat – nun soll diese Erfolgsgeschichte auch international fortgesetzt werden.  

Nachdem wir bereits mehrere nationale und sogar zwei südamerikanische Meister hervorgebracht haben, steckten sich zwei unserer Judokas ein noch größeres Ziel: Francisco Kusch Domínguez (15 Jahre, Schüler der 9G) und Franz Gerhard Liberona (14 Jahre, Schüler der 8D) werden in den Winterferien nach Europa reisen, nachdem sie bewiesen haben, dass sie die technischen und physischen Fähigkeiten besitzen, um in der Zukunft internationale Meister zu werden.    

Die von den Eltern finanzierte Reise beginnt am 7. Juli im Stage Madrid, das von dem ungarischen Olympiasieger, Miklós Ungvári, geleitet wird. Danach geht es zunächst ins Stage Pontevedra und anschließend ins Institut du Judo in Paris. Auf unsere beiden Schüler warten Tage intensiven Trainings mit anderen Judokas und Trainern verschiedener Nationalitäten.

Wir hoffen, dass es noch weitere Instanzen dieser Art geben wird – sie tragen dazu bei, unsere Schüler zu ganzheitlichen Menschen zu erziehen, und vielleicht schon in naher Zukunft einen chilenischen Meister zu haben.

Claudio Cantín
Judo-Lehrer
DS Santiago

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