Calauer Schule vergibt Carl-Anwandter-Medaille

Die Carl-Anwandter-Grundschule in Calau hat eine neue Ehrung ins Leben gerufen: die Carl-Anwandter-Medaille. Mit ihr werden künftig Schüler und Persönlichkeiten für außergewöhnliche Leistungen geehrt. Erstmals soll die Prämierung zum Schulabschluss stattfinden.

«Wir hatten schon länger den Wunsch eine besondere Ehrung zu schaffen, die nicht nur von der Schule und von den Lehrern, sondern auch von der Stadt mitgetragen wird», erklärt Schulleiter und Initiator Dietmar Kuhring. So wurde besonders im Förderverein eifrig daran gearbeitet, wie eine solche Ehrung aussehen und wofür sie dann auch verliehen werden könnte.

«Das war schon ein ganz interessanter Prozess. Ich denke, wir konnten alle wichtige Belange berücksichtigen, sowohl seitens der Schule, aber auch für die Öffentlichkeit», meint Dieter Helmchen, Vorsitzender des Fördervereins, und fügt hinzu: «So wie Carl Anwandter etwas ganz Außergewöhnliches geleistet hat, so wollen wir Schüler oder Menschen ehren, die hier in Calau ebenso etwas Besonderes vollbracht haben.»

So liegt also die Messlatte sehr hoch. Die Vorschläge werden vom Förderverein der Grundschule, von der Schulkonferenz oder seitens der Stadt eingereicht und ausgewählt. Dabei sollen einerseits Schüler, die in ihrer Schulzeit um hervorragende Leistungen gerungen haben, ebenso berücksichtigt werden wie Eltern oder weiter Personen, die mit großem ehrenamtlichen Engagement die Schule unterstützt haben.

Die Medaille zeigt auf der Vorderseite ein Reliefbild von Carl Anwandter, dem bedeutendsten Sohn der Stadt Calau. Auf der Rückseite ist das Rathaus von 1849 abgebildet, in dem Carl Anwandter als Stadtkämmerer und auch kurzzeitig als Bürgermeister in der Zeit von 1836 bis 1849 wirkte.

Die Medaille ist 40 Millimeter im Durchmesser groß und besteht aus einer Kupfer-Nickel-Legierung. Verbunden mit der Ehrung sind auch eine Ehrenurkunde und die Eintragung mit Bild in das Ehrenbuch der Schule. Zur großen Schulabschlussfeier der 6.Klassen soll die Carl-Anwandter-Medaille erstmals verliehen werden.

 

Von Stephan Uhlig

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