Bauprojekt des Meissner-Prim-Museums abgesegnet

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Von Walter Krumbach

Über 2.000 Gemälde, 200 Skulpturen und 1.800 Bücher, dazu Stickereien und Grafiken, machen die Sammlung des Ehepaars Rosmarie Prim und Eduardo Meissner in Concepción aus. Sie wird in absehbarer Zeit im Meissner-Prim-Museum untergebracht und somit den Kunstinteressierten zugänglich gemacht werden.
Der Consejo Regional hat in der Hauptstadt der 8. Region die Mittel freigegeben, um das Meissner-Prim-Museum – ein langgehegtes Projekt – zu bauen und zu unterhalten.
Das Gebäude wird eine Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern haben. Außer verschiedenen Ausstellungssälen, einem Depot, einem Leseraum, einer Kaffeestube und der Verwaltung wird es vom obersten Stockwerk einen Aussichtspunkt auf den Parque Ecuador und die Stadt haben. Meissners Werke werden nicht auf die gewohnte Art an die Wände gehängt, sondern zwischen Säulen angebracht und mit einer besonderen Beleuchtung versehen werden. Dazu ist ein Raum für Wanderausstellungen vorgesehen. Die zu verwahrenden Gegenstände sind bereits inventarisiert worden. Es handelt sich genau um 2130 Gemälde, 224 Skulpturen, 371 Kugeln, 144 Stickereien, 56 Objekte und 1819 Bücher.
Eduardo Meissner wurde 1932 in Concepción geboren. Er ließ sich in seiner Heimatstadt als Zahnarzt und als Maler ausbilden. Später vervollkommnete er seine Kenntnisse in Österreich, wo er Gelegenheit hatte, an Kursen Oskar Kokoschkas teilzunehmen.

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Der Bau des 20 Meter hohen Gebäudes inmitten des Ecuador-Parks stellt die Krönung seines Künstlerlebens dar. Meissner wertet es als «ein Geschenk des Himmels», da sein Werk «an einem Ort gut verwahrt und ausgestellt sein wird, ohne es in die Welt zu verstreuen. Das ist für einen Künstler ein Privileg».

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