Deutsche Zeitung Cóndor – diario alemán Chile http://www.condor.cl Die deutsche Zeitung Cóndor in Chile - diario / periódico alemán Sun, 15 Apr 2018 07:24:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 https://i1.wp.com/www.condor.cl/wp-content/uploads/2016/11/condor-ave.jpg?fit=32%2C32 Deutsche Zeitung Cóndor – diario alemán Chile http://www.condor.cl 32 32 120365451 «De la tragedia griega a los tiempos mejores» von Klaus Schmidt-Hebbel http://www.condor.cl/wirtschaft/schmidt-hebbel-buch/ http://www.condor.cl/wirtschaft/schmidt-hebbel-buch/#respond Sun, 15 Apr 2018 07:24:56 +0000 http://www.condor.cl/?p=23475 Am Montag präsentierte Klaus Schmidt-Hebbel in Santiago de Chile sein neues Buch: Eine Zusammenstellung von 50 Essays, die der Ökonom von 2012 bis Ende 2017 im «Mercurio» veröffentlichte – und die beweisen, dass Politik und Wirtschaft alles andere als akademisch-abstrakt sind müssen.

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Der kategorische Imperativ für eine bessere Regierung

Der Ökonom Klaus Schmidt-Hebbel signiert Bücher bei der Vorstellung seines neuen Werkes in Santiago de Chile.
Der Ökonom Klaus Schmidt-Hebbel signiert Bücher bei der Vorstellung seines neuen Werkes in Santiago de Chile.

 

Am Montag präsentierte Klaus Schmidt-Hebbel in Santiago de Chile sein neues Buch: Eine Zusammenstellung von 50 Essays, die der Ökonom von 2012 bis Ende 2017 im «Mercurio» veröffentlichte – und die beweisen, dass Politik und Wirtschaft alles andere als akademisch-abstrakt sind müssen.

 

Von Arne Dettmann

«Quo vadis, Europa?», fragte Klaus Schmidt-Hebbel im April 2012 in der «Mercurio»-Kolumne «De puño y letra» angesichts der Griechenlandkrise. Und während die Europäische Union weitere milliardenschwere Rettungspakete für die Hellenen schnürten, empfahl der ehemalige Oecd-Chefvolkswirt in einer weiteren Kolumne im März 2015, die «griechische Tragödie» lieber mit einer ungewöhnlichen Rosskur zu beenden: Austritt Athens aus der EU, Rückkehr zur Drachme-Währung, gefolgt von Insolvenz-Erklärung und schwerer Rezession, dann aber wirtschaftlicher Erholung.

Es ist vor allem dieser knallharte Realismus, der die Würze in der Lektüre der gesammelten Essays ausmacht. Ob nun Berliner Mauerfall, Brexit oder die chilenische Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre: Immer wieder analysiert Klaus Schmidt-Hebbel die Situation akademisch professionell, um sich dann aber nicht in theoretische Fachsimpelei zu verlieren. Vielmehr bringt er es – oftmals lakonisch – flott und lesernah auf den Punkt. Staatliche Subventionen für Schlüsselindustrien? Bloß nicht! Die verzerren nur den Wettbewerb und gehen meistens nach hinten los. Eine Alternative zur Globalisierung? Gibt es nicht! Integration in die Weltwirtschaft lässt vielmehr die Einkommen steigen und Armut sinken.

 

«Entlassen Sie Ihre unfähigen Minister!»

Nicht gerade zimperlich geht der Ökonom mit den beiden Bachelet-Regierungen ins Gericht. Im November 2013 wünscht Klaus Schmidt-Hebbel der neu gewählten Präsidenten noch viel Erfolg. Ein Jahr später wird in einem zweiten offenen Brief der Ton dann schon rauer. Dringend mahnt der Autor an, die umstrittenen Steuer- und Bildungsreform zu revidieren. Und: «Entlassen Sie Ihre unfähigen Minister – es gibt zu viele davon in Ihrem Kabinett.»

Gegen Ende 2017 kommt dann in vier Essays das desaströse Zeugnis: Schlechte Reformen, steigende Staatsverschuldung bei einem gleichzeitig kümmerlichen Wirtschaftswachstum. Den Scherbenhaufen müsse nun die neue Regierung unter Sebastián Piñera aufkehren.

Obwohl Klaus Schmidt-Hebbel die ehemaligen linksgerichteten Regierungen des Bündnisses Concertación/Nueva Mayoría gehörig kritisiert, verliert er sich nicht in politischer motivierter Polemik. Ganz im Gegenteil: Wenn es ihm angebracht erscheint, teilt er auch Lob aus und beurteilt ohne ideologische Scheuklappen, was in der chilenischen Diskussionskultur sicherlich eine angenehme Ausnahme darstellt.

 

Blick über den Tellerrand wagen

Immer wieder ruft Klaus Schmidt-Hebbel seine Landsleute dazu auf, nicht im eigenen Saft zu schmoren, sondern den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Im Aufsatz «Nueva Zelanda: Kia Ora Aotearoa!» analysiert Schmidt-Hebbel die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Neuseelands und zieht Lehren für Chile daraus. In vielen Grafiken, Ranglisten und Tabellen wird Chiles Position im internationalen Kontext verglichen und Lektionen für die Zukunft erörtert.

Überhaupt sind alle Beiträge von einem konstruktiven, pragmatischen Geist durchdrungen. Stets hat der Autor als Ziel ein entwickeltes Land vor Augen, in dem Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Eigentumsschutz, ein effizienter Staat und eine gute Regierungsführung Hand in Hand gehen. So etwas lasse sich nicht allein durch Wirtschaftswachstum erreichen. Wenn Chile zu Deutschland, Kanada, den USA und Japan aufschließen wolle, müsse es unter anderem auch sein Bildungssystem verbessern und mehr in Forschung und Entwicklung investieren.

Eine gefährliche Versuchung sei dagegen, auf simple und populistische Ansätze hereinzufallen. Korruption, staatliche Willkür und ökonomischer Niedergang seien die Folgen. Davon gebe es leider genügend Beispiele in Lateinamerika – mit katastrophalen Konsequenzen für die betroffenen Bürger.

 

Buch:

«De la tragedia griega a los tiempos mejores»

Autor: Klaus Schmidt-Hebbel
Verlag: Ediciones El Libero
ISBN: 978-956-9981-05-0

 

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Ítalo Riffo – Musiker und Chorleiter in Santiago de Chile http://www.condor.cl/portrat/italo-riffo/ http://www.condor.cl/portrat/italo-riffo/#respond Sat, 14 Apr 2018 08:36:38 +0000 http://www.condor.cl/?p=23460 Cóndor-Interview mit dem chilenischen Musiker Ítalo Riffo, der derzeitig den Dietrich-Bonhoeffer-Chor und den Männerchor Frohsinn leitet.

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Die Kunst in all ihren Ausdrucksformen schätzen

Ítalo Riffo
Ítalo Riffo

 

«Wenn ich einen Tag Präsident wäre, würde ich versuchen, Gesetze zu verabschieden, die die Musiker dieses Landes begünstigten! Mehr Mittel für die Musik, die Kunst und die Kultur!»

 

  1. Was wollten Sie als Kind werden?

Ich wollte Pfarrer werden. Als Kinder spielte ich mit meinen Cousins oft, dass wir in der Kirche waren. Ich war der Pfarrer. Das faszinierte mich.

 

  1. Wenn Sie wieder auf die Welt kämen, würden Sie den gleichen Beruf ergreifen?

Ich würde erneut ein Berufsmusiker sein, denn obwohl es schwer gewesen ist, hat es mir viel Genugtuung und Freuden bereitet.

 

  1. Wer war und ist Ihr Vorbild?

Meine Omi Blanca (mütterlicherseits). Sie ist stets eine wichtige Persönlichkeit in meinem Leben gewesen. Ihr verdanke ich es, Musiker zu sein. Ihre Mutter spielte Harfe und Klavier, ermunterte sie in der Liebe zur Musik und so kam es, dass sie immer mit Musikkreisen in Verbindung war, besonders mit Chören. Ich hörte sie oft singen, sodass ich Gelegenheit hatte, mit ihr im Duett zu singen, als ich 9 Jahre alt war. Später hatten wir einen Familienchor.

 

  1. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?

Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mir beigebracht haben, die Kunst in all ihren Ausdrucksformen zu schätzen. Mein Vater war Maler. Wir besuchten oft Kunstgalerien und hatten danach ausführliche Gespräche darüber. Meine Eltern haben sich ebenfalls in einer sehr musikalischen Atmosphäre kennengelernt. Meine Mutter hatte ein Damenquartett und mein Vater spielte in einem Herrenquartett.

 

  1. Was war Ihr schlechtestes Schulfach?

Mein schlechtestes Schulfach war Englisch. Ich hatte eine Lehrerin, die mich in der fünften Grundschulklasse vor der gesamten Klasse lächerlich gemacht hat. Das hat mir einen Schaden zugefügt, der sich ausgewirkt hat, bis ich mit der Schule fertig war. Auf der Universität hatte ich aber sehr gute Noten in Englisch.

 

  1. Was macht Sie glücklich?

Es macht mich sehr glücklich, mit meiner Familie zusammen zu sein, da sie weit weg wohnt, und wir uns nur ein paar Male im Jahr treffen können, aber diese Augenblicke versuche ich, maximal auszunutzen.

 

  1. Was macht Ihnen Angst?

Es macht mir Angst, dass unsere Gesellschaft immer materialistischer wird und dabei wenig Sensibilität für jene Dinge zeigt, die wirklich bedeutend sind.

 

  1. Worauf könnten Sie verzichten?

Ich kann auf ein Auto verzichten. In Santiago kann man es manchmal nicht rechtfertigen.

 

  1. Was ist Ihnen peinlich?

Ich glaube, mir ist nichts peinlich.

 

  1. Wen beneiden Sie?

Ich wüsste nicht, dass ich jemals Neid verspürt habe.

 

  1. Mit wem würden Sie nie tauschen wollen?

Mit keinem Politiker. Kürzlich hörte ich, wie die Frau eines Senators sich beschwerte, dass ihr Mann nie Zeit für seine Familie hat. So etwas muss furchtbar sein.

 

  1. Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Cecilia Bartoli, eine italienische Mezzosopranistin, deren Koloraturtechnik ich bewundere.

 

  1. Was würden Sie niemals tun?

Ich würde niemals in einem Konzert auftreten, ohne mich vorbereitet zu haben.

 

  1. Was regt Sie auf?

Das Fehlen an Pflichtbewusstsein und die Unbeständigkeit, wenn jemand nicht sein Wort einhält, was in unserer Zeit sehr häufig vorkommt.

 

  1. Was ertragen Sie mit Humor?

Das Leben im Allgemeinen ertrage ich mit viel Humor und guten Mutes.

 

  1. Über welche eigenen Schwächen ärgern Sie sich?

Wenn ich ins Fettnäpfchen trete.

 

  1. Weshalb würden Sie nie aus Chile auswandern?

Ein Faktor wäre die Familie, aber es gibt eigentlich keine mächtigen Gründe. Ich meine immer, wir haben keine bleibende Stätte.

 

  1. Wenn Sie einen Tag Präsident wären, was würden Sie ändern?

Wenn ich einen Tag Präsident wäre, würde ich versuchen, Gesetze zu verabschieden, die die Musiker dieses Landes begünstigten! Mehr Mittel für die Musik, die Kunst und die Kultur!

 

  1. Was sollten die Chilenen ernster nehmen?

Die Erziehung ihrer Kinder, denn von den drei Schauplätzen, wo sich die Erziehung abspielt (Elternhaus, Schulen, Universitäten), ist es die familiäre Erziehung, welche eine Person für ihr ganzes Leben formt, und ihr ein Gepräge verleiht, das ihre gesamte menschliche und kulturelle Entwicklung bewirkt.

 

  1. Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese gerade den «Prolog zur Liebe» von Taylor Caldwell und das Buch Amos aus dem Alten Testament.

 

  1. Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Pastel de choclo, kein Zweifel.

 

  1. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Lesen oder einen guten Film sehen.

 

  1. Bei welchem Film haben Sie geweint?

«Prayers for Bobby», ein Film, den ich sehr empfehle.

 

  1. Welchen Frauentyp finden Sie anziehend?

Die Frauen, die über analytisches und Kritik-Vermögen verfügen und einen tiefgreifenden christlichen Glauben haben.

 

  1. Wem wollten Sie schon lange ein Kompliment machen?

Das wüsste ich nicht. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann mache ich’s und fertig. So etwas verwirrt mich nicht.

 

  1. Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?

Es würde mir gefallen, als eine Person erinnert zu werden, die ihr ganzes Leben für den Dienst an der Musik gelebt hat.

 

  1. Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Musik kennt keine Grenzen.

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Politiker aus Österreich besuchen den Süden Chiles http://www.condor.cl/gemeinschaft/fpoe-politiker-chile/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/fpoe-politiker-chile/#respond Fri, 13 Apr 2018 18:56:53 +0000 http://www.condor.cl/?p=23468 Politiker der in Österreich regierenden FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) besuchten vor Kurzem Südchile, um die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen mit den Regionen Los Lagos und Los Ríos zu stärken.

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Themen Handel, Bildung und Landwirtschaft standen auf dem Programm

Österreichische Politiker der Partei FPÖ besuchen die deutsche Klinik von Osorno: Dr. Alejandro Vera Stange, Dr. Georg Mayer, Armin Sippel, Dietmar Holzfeind, René Fuchslocher Raddatz und Fernando Saieh Alonso.
Österreichische Politiker der Partei FPÖ besuchen die deutsche Klinik von Osorno: Dr. Alejandro Vera Stange, Dr. Georg Mayer, Armin Sippel, Dietmar Holzfeind, René Fuchslocher Raddatz und Fernando Saieh Alonso.

 

Politiker der in Österreich regierenden FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) besuchten vor Kurzem Südchile, um die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen mit den Regionen Los Lagos und Los Ríos zu stärken.

 

Von René Fuchslocher Raddatz

Zur Delegation zählten Dr. Georg Mayer, Mitglied des Parlaments der Europäischen Union, Dietmar Holzfeind, Sprecher der ENF-Fraktion im Europäischen Parlament (Europa der Nationen und der Freiheit) sowie Armin Sippel, Gemeinderat der Stadt Graz.

«Über das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Chile wird verhandelt, es wird derzeit perfektioniert. Ich befürworte dieses Abkommen. Es bestehen starke kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen zwischen Europa und Südamerika, insbesondere zwischen Österreich und Chile. Diese Verbindungen werden in Südchile durch die Anwesenheit von Familien deutscher Herkunft noch verstärkt», erklärte Georg Mayer.

Treffen mit Carlos Ignacio Kuschel (Stirnseite des Tisches) im Deutschen Verein Puerto Montt
Treffen mit Carlos Ignacio Kuschel (Stirnseite des Tisches) im Deutschen Verein Puerto Montt

Der Handelsvertrag von 2012 sei zwar immer noch gültig, aber man wolle mehr erreichen. Zum Beispiel könnte der europäische Markt für Agrar-Lebensmittel-Produkte geöffnet werden. Um diese Frage anzugehen, traf sich die Delegation am 27. März mit dem chilenischen Abgeordneten für den 26. Bezirk, Carlos Ignacio Kuschel. «Ich denke, der Besuch ist positiv, sowohl für den Agrarmarkt in der Region als auch den Export unserer Agrar- und Lebensmittelprodukte in den europäischen Markt», erklärte Kuschel.

 

Treffen in der Deutschen Klinik von Osorno

Am 28. März besuchte die Delegation die Deutsche Klinik in Osorno, wo sie auch von der Arbeit der Corporación de Beneficencia Osorno erfuhr, die die private Gesundheitsklinik betreibt. Bei dieser Gelegenheit wurden sie von René Fuchslocher, Sekretär der Corporación, sowie Mitgliedern des Klinik- und Managementteams empfangen.

«Österreich und unsere südchilenischen Regionen weisen kulturelle Gemeinsamkeiten auf. Daher ist es sicherlich interessant für unsere Gäste, hier vor Ort die Realitäten kennen zu lernen. Die Österreicher haben wiederum eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, und wir können klar von ihnen lernen und ihre Erfolge einbringen», sagte René Fuchslocher.

Besuch der Politiker der FPÖ in Valdivia im Club de la Unión
Besuch der Politiker der FPÖ in Valdivia im Club de la Unión

Auf dem Programm stand auch die Stadt Valdivia und ein Treffen mit der dortigen deutschsprachigen Gemeinschaft im Club de la Unión. Am 29. März informierte der Honorarkonsul von Österreich, Marcos Iampaglia, über die aktuelle Situation der österreichischen Gemeinschaft in der Gegend. Die Delegation besuchte zudem die Burschenschaft Vulkania, wo sie von den Mitgliedern und dem Vorsitzenden des Alter-Herren-Verbandes, Herbert Siebert, empfangen wurde.

Schließlich begutachteten die österreichischen Politiker Bauernhöfe und eine Agro-Industrie im Distrikt Río Bueno. Bei der Firma Huertos del Ranco der Familie Opitz erhielten sie Informationen über die chilenische Landwirtschaft sowie deren Stärken, Schwächen und Prognosen über eine mögliche Entwicklung.

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Empfehlenswerte Klassikeinspielungen – April 2018 http://www.condor.cl/musik/empfehlenswerte-klassikeinspielungen-april-2018/ http://www.condor.cl/musik/empfehlenswerte-klassikeinspielungen-april-2018/#respond Wed, 11 Apr 2018 19:46:59 +0000 http://www.condor.cl/?p=23453 Zusammenstellung: Walter Krumbach   Heinrich Schütz: Auferstehungshistorie und Musikalische Exequien La Chapelle Rhénane/Benoît Haller Christophorus, 1 CD. Erscheint am 6. April 2018.   Schütz‘ Auferstehungshistorie (1623) gilt als das erste Oratorium in deutscher Sprache. Der französische Tenor und Dirigent Benoît Haller gründete 2001 das Ensemble La Chapelle Rhénane, mit dem […]

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Zusammenstellung: Walter Krumbach

 

Heinrich Schütz: Auferstehungshistorie und Musikalische Exequien

La Chapelle Rhénane/Benoît Haller

Christophorus, 1 CD.

Erscheint am 6. April 2018.

 

Schütz‘ Auferstehungshistorie (1623) gilt als das erste Oratorium in deutscher Sprache. Der französische Tenor und Dirigent Benoît Haller gründete 2001 das Ensemble La Chapelle Rhénane, mit dem er bevorzugt wenig bekanntes Repertoire der Barockzeit pflegt.

 

Augusta McKay Lodge spielt spielt Raritäten für Geige solo

Augusta McKay Lodge, Violine

Naxos, 1 CD.

Erscheint am 13. April 2018.

 

Die Siegerin im Juilliard-Wettbewerb holt aparte Stücke für Violine ohne Begleitung von Pisendel, Biber, Locatelli u. a. aus den Archiven.

 

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, Akademische Festouvertüre c-Moll, Tragische Ouvertüre d-Moll

WDR-Sinfonieorchester/Jukka-Pekka Saraste

Profil Medien, 1 CD.

Erscheint am 13. April 2018.

 

Der finnische Dirigent Jukka-Pekka Saraste hat sich als einer der führenden Musiker seiner Generation profiliert. Das WDR-Sinfonieorchester Köln leitet er seit 2010 als Chefdirigent.

 

Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, «Aus der Neuen Welt»

Tschechisches Philharmonisches Orchester/Václav Neumann

Supraphon, 1 Vinyl.

Erscheint am 20. April 2018.

 

Neumanns legendäre Einspielung aus dem Jahr 1972, digital aufbereitet und auf Vinyl gepresst.

 

Ludwig van Beethoven: Die neun Sinfonien

Edith Wiens, Hildegard Hartwig, Keith Lewis, Roland Hermann, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Chor des Norddeutschen Rundfunks, NDR Sinfonieorchester/Günter Wand

RCA, 5 CDs.

Erscheint am 27. April 2018.

 

Ende der 1980er Jahre spielte der zu Unrecht unterschätzte Günter Wand (1912-2002) Beethovens Sinfonien in Hamburg ein. Seine Lesart berücksichtigt sowohl den großen musikalischen Bogen als auch kleinste Interpretationsdetails. Die 5-CD-Box mit der Wiederauflage der rundum gelungenen Aufnahmen ist wärmstens (nicht nur) allen Beethoven-Liebhabern zu empfehlen.       

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Neues Deutschkonzept in Lehrerbildung Campus Santiago – LBI http://www.condor.cl/gemeinschaft/deutschunterricht-lbi/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/deutschunterricht-lbi/#respond Wed, 11 Apr 2018 19:09:14 +0000 http://www.condor.cl/?p=23448 Das Seminar für deutschsprachige Pädagogik am Campus Santiago – LBI der Universität Talca startet dieses Jahr mit einem neuen Konzept für den Deutschunterricht.

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Das Seminar für deutschsprachige Pädagogik am Campus Santiago – LBI der Universität Talca startet dieses Jahr mit einem neuen Konzept für den Deutschunterricht.

Damit deutschsprachiger Unterricht an den Deutschen Schulen Chiles weiterhin möglich ist: die neuen Studierenden am Campus Santiago – LBI.
Damit deutschsprachiger Unterricht an den Deutschen Schulen Chiles weiterhin möglich ist: die neuen Studierenden am Campus Santiago – LBI.

 

Zum ersten Mal in der Geschichte des 30-jährigen Bestehens des deutschsprachigen Lehramtsstudiums wurden Studierende ohne Vorkenntnisse in Deutsch aufgenommen. Zwei Studentinnen und ein Student waren von dem neu eingerichteten Angebot so begeistert, dass sie sich zum akademischen Jahr 2018 eingeschrieben haben.

Damit sie einen guten Start in die für sie neue Sprache haben, konnten alle drei mit einem Stipendium des Goethe-Instituts Santiago an einem Goethe-Intensivkurs während des Monats Februar teilnehmen. Dieser Einsatz in den Ferien hat sich mehr als gelohnt, denn bereits innerhalb eines Monats haben sie eine Niveaustufe geschafft und können nun während ihres Studiums diese Grundlage zügig ausbauen.

Neben dem reinen Deutschunterricht setzt das Seminar weiterhin auf Immersion – die Mehrheit der Seminare findet auf Deutsch statt und wird von Muttersprachlern unterrichtet – sowie auf sprachsensiblen Unterricht. So wird die deutsche Sprache nicht als abstrakte Menge an Vokabeln und grammatischen Regeln vermittelt, sondern in echten Gesprächssituation gelernt.

Hinzu kommt, dass alle Studierenden einen Aufenthalt in Deutschland in ihr Studium integriert haben und ungefähr die Hälfte jeder Generation mit einem Stipendium ein halbes Jahr in Deutschland oder Österreich verbringt. Damit sind die Absolventen nach vier Jahren gut dafür gerüstet, deutschsprachigen Unterricht an den Deutschen Schulen zu geben und einen Beitrag zum Erhalt der deutschen Sprache und Kultur in Chile zu leisten.

 

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Professor Otto Dörr erhält Nationalpreis für Medizin http://www.condor.cl/gemeinschaft/nationalpreis-medizin/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/nationalpreis-medizin/#respond Mon, 09 Apr 2018 16:45:10 +0000 http://www.condor.cl/?p=23442 Der diesjährige Nationalpreis für Medizin wurde dem Psychiater Otto Dörr (1936) zuerkannt.

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Ehrung für Leistungen in Psychiatrie und Neurologie

Im Jahr 2016 hielt Prof. Otto Dörr während der DCB-Jahreshauptversammlung einen Vortrag über Goethes Erbe. Foto: Walter Krumbach
Im Jahr 2016 hielt Prof. Otto Dörr während der DCB-Jahreshauptversammlung einen Vortrag über Goethes Erbe. Foto: Walter Krumbach

 

 

Von Walter Krumbach

Der diesjährige Nationalpreis für Medizin wurde dem Psychiater Otto Dörr (1936) zuerkannt. Der Sohn eines in Curicó ansässigen Chirurgen studierte an der Universidad de Chile Medizin und vervollkommnete später seine Ausbildung an der Universität Heidelberg, wo er 1972 sein Diplom als Doktor der Medizin entgegennahm und 1980 seine Spezialisierung als Facharzt für Psychiatrie und Neurologie beendete.

Otto Dörrs herausragende Leistungen beschränken sich jedoch gewiss nicht auf die Patientenbetreuung. So hat er zum Beispiel bereits 1972 in der Revista Chilena de Neuropsiquiatría die Magersucht («Sindrome de hiperfagia y vómito secundario en la mujer joven») beschrieben. Der Text erschien sieben Jahre, bevor sein englischer Kollege Gerald Russell, der als Schöpfer des Begriffs gilt, seine Arbeit über die gleiche Thematik veröffentlichte.

Professor Dörr hat sich in letzter Zeit wiederholt und mutig dem Trend widersetzt, den Konsum von Marihuana zu verharmlosen und in einigen Fällen sogar zu fördern, wie es in bestimmten Gesellschaftskreisen mit besorgniserregender Beharrlichkeit getan wird. In zahlreichen schlagkräftig begründeten Zeitungsartikeln hat er auf die Gefahren hingewiesen, die besonders Jugendliche laufen, wenn sie diese Droge einnehmen.      

Otto Dörr hat zahlreiche Lehrstühle innegehabt, darunter einen als Gastprofessor an der Universität Heidelberg zwischen 1978 und 1981.

 

Dichtung und Musik   

In seiner Freizeit befasst der Gelehrte sich bevorzugt mit Dichtung. Seine Übersetzungen ins Spanische von Werken Rainer Maria Rilkes gelten in Fachkreisen als rundum gelungen. Ebenso ist er ein Liebhaber der klassischen Musik. Auch auf diesem Gebiet hat er sich öffentlich geäußert und auf die Vorteile der Ausübung der Tonkunst hingewiesen. Im Jahr 2011 veranschaulichte Dörr seine Auffassungen hierzu in einem Artikel, in dem er auf das Erziehungssystem der Griechen hinwies: «Die erste Stufe der Bildung war die Erkenntnis des Lesens, des Schreibens und der Umgang mit der Lyra. Danach kam die Dichtung und die Musik. Diese spielte in der griechischen Bildung eine grundlegende Rolle, da die Hellenen meinten, dass die Musik den perfekten Kreislauf der Sterne wiedergab. Sie auszuüben war somit eine Art, sich in die Gliederung des Kosmos einzuordnen.»

Die Liebe zur Musik im Hause Dörr blieb nicht ohne Folgen: Des Professor Tochter Constanza ist heute eine herausragende professionelle Sängerin.

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Zahnärztin Dr. Veronica Schulte-Herbrüggen http://www.condor.cl/portrat/veronica-schulte/ http://www.condor.cl/portrat/veronica-schulte/#respond Sat, 07 Apr 2018 08:11:54 +0000 http://www.condor.cl/?p=23435 Eine eigene Zahnarztpraxis in Chile zu eröffnen ist schwierig. Die Bürokratie legt einem ständig Hindernisse in den Weg. Doch Veronica Schulte-Herbrüggen biss sich durch.

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«Gar nicht so leicht, wenn man alles ganz genau und richtig machen will»

Zahnärztin Dr. Veronica Schulte-Herbrüggen
Zahnärztin Dr. Veronica Schulte-Herbrüggen

 

Eine eigene Zahnarztpraxis in Chile zu eröffnen ist schwierig. Die Bürokratie legt einem ständig Hindernisse in den Weg. Doch Veronica Schulte-Herbrüggen biss sich durch.

 

Von Arne Dettmann

Die Räume der Zahnklinik «Berlin» im 7. Stock des Edificio Médico Alcantara in der Straße Apoquindo sehen blendend aus: Alles erstrahlt in hellem Weiß, hier herrscht Sauberkeit und Ordnung. Seit Juni 2017 können sich Patienten in der neuen Praxis behandeln lassen. Das Angebot reicht von klassischer Zahnmedizin der Kariesbehandlung und Zahnreinigung über Kieferorthopädie bis hin zum Setzen von Implantaten. Doch vor die Eröffnung hatten die Götter den Schweiß gesetzt.

«Es war ein zehn Monate langer bürokratischer Hürdenlauf», berichtet Veronica Schulte-Herbrüggen. Zertifikate und Genehmigungen mussten bei der Gesundheitsbehörde und Gemeindeverwaltung von Las Condes angemeldet sowie für Umbaumaßnahmen unzählige Regeln eingehalten werden. Ein langer Prozess, der viel Zeit und Mühe kostete, wie die Zahnärztin versichert. Erschwerend kam noch hinzu, dass Veronica eine deutsche Mentalität besitzt. «Man will eben alles ordnungsgemäß, richtig und ganz genau machen.»

Deutsches Verantwortungsbewusstsein wurde ihr offenbar vom Elternhaus mit in die Wiege gelegt. Als Kind einer deutschen Mutter und eines deutsch-italienischen Vaters aus Chile, kam sie 1987 in Berlin zur Welt. Weil der Vater für das Pharmaunternehmen Schering und später durch die Firmenübernahme für Bayer in Argentinien, Kolumbien und Chile tätig war, hatte Tochter Veronica schon früh Kontakt zur lateinamerikanischen Welt. Doch ihr Abitur machte sie schließlich 2007 in Berlin.

 

Studium, Familie und Praktikum

Im Anschluss ging sie nach Chile und studierte Zahnmedizin an der Universidad del Desarrollo. Ehemalige Mitschüler aus ihrer Zeit an der Deutschen Schule Santiago hatten sie auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Dass sie allerdings hier ihren zukünftigen Ehemann kennen lernen und bleiben würde, «war nicht geplant», wie die 30-Jährige lächelnd einräumt. Das Paar hat einen gemeinsamen dreijährigen Sohn namens Julian. Im Juni dieses Jahres soll der zweite Nachwuchs geboren werden. Neben ihrer Tätigkeit als Zahnärztin arbeitet Veronica auch als Dozentin der Pharmakologie an der Universidad Mayor und der Universidad de Los Andes.

Eine einschneidende Erfahrung war nach der Beendigung des Studiums 2014 ein neunmonatiges Praktikum als zahnärztliche Assistentin in einer öffentlichen Praxis (consultorio). Eine solche Hospitanz wird von den Universitäten vorgeschrieben. Veronica absolvierte sie in La Pintana, einem Stadtteil von Santiago, in dem einkommensschwache Schichten wohnen.

«Was man dort teilweise zu sehen bekommt, ist schon erschreckend und traurig.» Fehlende finanzielle Mittel für einen Zahnarztbesuch sowie eine nachlässige Zahnpflege hätten dort sichtbare Folgen. Veronica: «Oft blieb uns nur noch übrig, Zähne reihenweise zu ziehen. Leider auch bei Kindern.»

Dennoch ist sie für diese Erfahrung sehr dankbar. «Ich halte es für es sehr gut, dass man in sozialschwachen Stadteilen ein Praktikum absolvieren muss und somit die andere Realität Chiles kennenlernt.» Der Unterschied zwischen dem privaten und öffentlichen Gesundheitssektor sei enorm. Soweit es ihre eigenen finanziellen Mittel zulassen, will Veronica auch sozial schwächere Menschen behandeln. «Ich kann wenigstens versuchen, Kindern und Jugendlichen die Bedeutung einer regelmäßigen Zahnpflege zu erklären.»

 

Keine vollgezuckerten Säfte!

Doch das ist gar nicht immer so leicht. Während in Deutschland das Bewusstsein dafür viel ausgeprägter sei, würde im Vergleich zu Chile noch ein großer kultureller Unterschied klaffen. «Es ist hierzulande keine Seltenheit, Kindern vollgezuckerte Säfte und Süßigkeiten zu geben und dabei das Zähneputzen vollkommen zu vernachlässigen.»

Wer trotz guter Zahnpflege Beschwerden hat und zu Veronica muss, der brauche keine Angst zu haben. Die Zahnarztpraxis als ein «Ort des Schreckens» sei ein Klischee von gestern. Die Technik habe sich in den vergangenen Jahren so schnell entwickelt, die Kenntnisse derart erweitert, dass Eingriffe heute wesentlich schneller und unkomplizierter ablaufen würden. «Vor 20 Jahren wäre es undenkbar gewesen, eine Krone in derselben Sitzung zu preparieren und einzusetzen.»

Wichtig für einen angenehmen Zahnarztbesuch sei zudem das persönliche Gespräch mit dem Patienten. Zu Veronicas Kunden zählen nicht nur Chilenen, sondern auch Deutsch- und Englischsprachige. «Es hilft vielen Patienten, wenn ich mich mit ihnen in ihrer jeweiligen Muttersprache unterhalten kann und Sachverhalte erläutere.» Die 30-Jährige räumt aber ein: «Menschen, die Angst vorm Zahnarzt haben, wird es immer geben.» Vielleicht trägt jedoch Veronicas freundliche Art dazu bei, die letzte Furcht zu nehmen.

Clíncia odontológica Berlin

Av. Apoquindo 3990, oficina 703
Las Condes
Telefon: 9 89 67 07 94 und 2 26 97 84 62
www.clinicaberlin.cl

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http://www.condor.cl/portrat/veronica-schulte/feed/ 0 23435
68. Jahresversammlung der AHK Chile http://www.condor.cl/wirtschaft/ahk-chile-2018/ http://www.condor.cl/wirtschaft/ahk-chile-2018/#respond Fri, 06 Apr 2018 18:31:18 +0000 http://www.condor.cl/?p=23426 Mit rund 200 Teilnehmern bot die 68. Jahreshauptversammlung der AHK Chile eine exzellente Plattform für ein Resümee der im Vorjahr realisierten Projekte und Aktivitäten.

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Vorstandswahl und Resümee 2017

Teilnehmer auf der diesjährigen Jahresversammlung der AHK Chile im Hotel Cumbres Vitacura
Teilnehmer auf der diesjährigen Jahresversammlung der AHK Chile im Hotel Cumbres Vitacura

 

Mit rund 200 Teilnehmern bot die 68. Jahreshauptversammlung der AHK Chile eine exzellente Plattform für ein Resümee der im Vorjahr realisierten Projekte und Aktivitäten.

 

Die mit fast 650 Mitgliedern größte bilaterale Kammer Chiles hatte sich in 2017 erneut auf die strategischen Themen Innovation und Technologietransfer, Außenhandel und Messen, Berufliche Aus- und Weiterbildung, Energie und Umwelt sowie Bergbau und Rohstoffe konzentriert.

«Mit unseren Initiativen konnten wir mit innovativen Lösungen zur Entwicklung unterschiedlicher Wirtschaftsbranchen beitragen, die Nachhaltigkeit fördern und der beruflichen Aus- und Weiterbildung neue Impulse verleihen. 2018 werden wir die Arbeit gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kunden und Partnern in Deutschland und Chile in diesem Sinne fortsetzen», unterstrich Kammerpräsident Oliver Rotmann, CEO Robert Bosch S.A.

Als Gastredner nahm der Präsident der Nationalen Produktivitätskommission (CNP) Joseph Ramos an der Jahreshauptversammlung teil. In seinem Vortrag unterstrich er die dringende Notwendigkeit, die technische Berufsausbildung zu reformieren. Es erfordere einer besseren Koordinierung zwischen der Regierung, der Industrie und den Ausbildungseinrichtungen, um ein durchgehendes System der technischen Berufsausbildung zu schaffen. Es bedarf eines Mechanismus, der die Nachfrage der Wirtschaft mit dem Aus- und Weiterbildungsangebot in Einklang bringt. Der schnelle technologische Wandel mache es laut Ramos immer dringender, die aktuellen Berufsprofile an die Bedürfnisse der Industrie anzupassen.

 

Neuer Vorstand der AHK Chile im Arbeitsjahr 2018/2019

Oliver Rotmann als Präsident der Kammer wiedergewählt

Matthias Mohr, Gabriele Lothholz, Oliver Rotmann, Cornelia Sonnenberg und Juan Pablo Wilhelmy; nicht auf dem Foto: Christoph Schiess, Präsident Empresas Transoceánica
Matthias Mohr, Gabriele Lothholz, Oliver Rotmann, Cornelia Sonnenberg und Juan Pablo Wilhelmy; nicht auf dem Foto: Christoph Schiess, Präsident Empresas Transoceánica

Präsidium des Vorstandes

• Präsident: Oliver Rotmann, Hauptgeschäftsführer Robert Bosch S.A.
• Erste Vizepräsidentin: Gabriele Lothholz, Gründungsmitglied und Hauptgeschäftsführerin VOXKOM
• Zweiter Vizepräsident: Juan Pablo Wilhelmy, Partner Anwaltskanzlei Philippi, Prietocarrizosa y Uria
• Schatzmeister: Matthias Mohr, Hauptgeschäftsführer K+S Sal de Chile S.A.
Christoph Schiess, Präsident Empresas Transoceánica

 

Auszeichnung verdienter Mitglieder

Während der Jahreshauptversammlung zeichnete die Kammer verdienstvolle Mitgliedsfirmen aus: In der Kategorie Innovation und Technologie wurde Mining TAG geehrt, in der Kategorie Energie und Umwelt gingen Preise an Kolff und EnorChile, SAP Chile wurde in der Kategorie Berufliche Aus- und Weiterbildung prämiert und das Unternehmen Zepeda Equipos Médicos mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

 

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Mehr als eine Million Ausländer in Chile http://www.condor.cl/politik/zuwanderung-chile/ http://www.condor.cl/politik/zuwanderung-chile/#respond Thu, 05 Apr 2018 14:24:21 +0000 http://www.condor.cl/?p=23418 Die Einwanderung nach Chile hat stark zugenommen: Mehr als eine Million Ausländer haben hierzulande Arbeit gesucht. Nun will die Regierung die Zuwanderung stärker regeln.

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Neues Migrationsgesetz geplant

Lange Warteschlange vor einer Behörde in Santiago de Chile: Die Einwanderung in dem lateinamerikanischen Land hat stark zugenommen.
Lange Warteschlange von Ausländern vor einer Behörde in Santiago de Chile

 

Die Einwanderung nach Chile hat stark zugenommen: Mehr als eine Million Ausländer haben hierzulande Arbeit gesucht. Nun will die Regierung die Zuwanderung stärker regeln.

 

Von Arne Dettmann

Angesichts der rasant angestiegenen Einwanderung nach Chile in den vergangenen zwei Jahren will die neue Regierung unter Staatspräsident Sebastián Piñera die Zuwanderung stärker reglementieren. In den nächsten Tagen wird der Entwurf für ein entsprechendes Gesetz erwartet.

Während die bisherigen offiziellen Schätzungen von derzeit 600.000 Ausländern in Chile ausgingen, korrigierte das Innenministerium diese Zahl am Dienstag nach oben: Demnach befanden sich bis Juni 2017 bereits 961.000 Ausländer auf chilenischem Territorium. «Wir gehen davon aus, dass es bereits über eine Million sind», erklärte Rodrigo Ubilla, Staatssekretär im Innenministerium.

Lebten im Jahr 2006 noch 154.643 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Chile, waren es 2015 bereits 465.000. Der Ausländeranteil stieg somit von ein auf 2,7 Prozent bei insgesamt 17,5 Millionen Einwohnern. Mit den nun neu vorgelegten Schätzungen würde sich der Ausländeranteil aber auf 5,5 Prozent belaufen. Zum Vergleich: In Deutschland sind es aktuell 11,3 Prozent.

Zu den fünf bedeutendsten Herkunftsstaaten der in Chile lebenden Ausländer zählen Peru (27,5 %), Kolumbien (17,8 %), Bolivien (17,1 %) sowie Haiti (5,8 %) und Venezuela (5,7 %). Insbesondere die Einwanderung aus dem armen Karibikstaat Haiti ist in den vergangenen zwei Jahren sprunghaft angestiegen: Im Jahr 2016 waren es 48.783, im vergangenen Jahr schon 104.782 Haitianer.

Die Ausländer in Chile nach ihrem Herkunftsland
Die Ausländer in Chile nach ihrem Herkunftsland: An erster Stelle steht Peru, gefolgt von Kolumbien, Bolivien und Haiti.

 

Hauptgrund der Zuwanderung: Arbeitssuche

Wer nach Chile einwandert, erhält meist ein befristetes Visum, ein Visum auf Basis eines Arbeitsvertrages oder zum Studieren. Doch eben nicht alle. Das Innenministerium geht davon aus, dass sich derzeit 250.000 bis 300.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit illegal im Land aufhalten. In der Kritik steht in diesem Zusammenhang vor allem die Vergabe von einem Touristenvisum, das zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt und nur einmal um weitere 90 Tage verlängert werden kann. «Wir müssen endlich aufhören zu glauben, die Immigranten kommen hierher, um zu reisen, wenn sie in Wirklichkeit bleiben und Arbeit suchen», erklärte die Abgeordnete Paulina Ñúñez (RN).

Die neue Regierung unter Staatspräsident Sebastián Piñera beabsichtigt, die Visumsvergabe stärker zu reglementieren und die Einwanderung somit besser zu kontrollieren. Dazu soll ein spezielles Arbeitsvisum eingeführt werden, das auf ein Jahr befristet ist. Dieses könnte entweder schon im Herkunftsland bei den chilenischen Konsulaten oder bei Ankunft in Chile beantragt werden.

Zur Debatte steht aber auch, das Arbeitsvisum auf Grundlage eines Arbeitsvertrages wieder stärker an Ausländer zu erteilen. Dieses gilt mit mehreren Klauseln als restriktiver und könnte den Zustrom begrenzen. Im Gespräch ist zudem die Einrichtung einer neuen Migrationsbehörde.

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Studienjahrbeginn am LBI/Uni Talca und Insalco http://www.condor.cl/gemeinschaft/studienjahrbeginn-2018/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/studienjahrbeginn-2018/#respond Wed, 04 Apr 2018 16:12:34 +0000 http://www.condor.cl/?p=23410 Mit einem gemeinsamen Asado und Einführungsseminar starteten die neuen Studenten von der kaufmännischen Berufsschule Insalco sowie vom Seminar für deutschsprachige Pädagogik - Campus Santiago LBI in das Studienjahr 2018.

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Das LBI und das Insalco begrüßten vergangene Woche ihre neuen Studenten.
Das LBI und das Insalco begrüßten vergangene Woche ihre neuen Studenten.

 

Mit einem gemeinsamen Asado und Einführungsseminar starteten die neuen Studenten von der kaufmännischen Berufsschule Insalco sowie vom Seminar für deutschsprachige Pädagogik – Campus Santiago LBI in das Studienjahr 2018.

Dabei standen die ersten, noch gemeinsamen Tage unter dem Zeichen von gegenseitigem Kennenlernen, aber vor allem auch unter der heute so wichtigen Fragestellung: Wie arbeitet man erfolgreich im Team zusammen beziehungsweise was macht ein erfolgreiches Team aus.

An Aufgabenstellungen wie dem Drehen eines Kurzvideos zum Thema Schlüsselanhänger oder Eierwurf konnten die Teilnehmer erfolgreiche Gruppenarbeit spielerisch erproben – dabei blieb zwar manches Ei auf der Strecke, aber nicht der Spaß!

Dass Spaß und Freude auch während des weiteren Studiums erhalten bleiben, das wünschen Leitung und Dozenten des LBIs und des Insalcos den neuen Studienanfängern!

Alles Gute zum Studienbeginn!

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