Tatütata!

Liebe Cóndor-Leser,

4106_p6_1-editorialvor Kurzem fuhr ich nach Concepción, um dort Agilolf Reisenegger, den Geschäftsführer des Juweliergeschäftes Rometsch, für ein Cóndor-Porträt zu interviewen. Dabei machte ich auch einen Abstecher zur 7. Feuerwehrkompanie «Bernhard Eunom Philippi». Die Wehr wurde am 7. September 1949 gegründet und feierte daher kürzlich ihr 65. Jubiläum.
Feuerwehrmitglied Nicolás Díaz war so freundlich und zeigte mir bei meinem Besuch die beiden Löschwagen mit den dazu gehörigen Geräten für Rettungs- und Bergungsarbeiten. Die Floriansjünger müssen täglich mehrmals zu Einsätzen ausrücken, um Feuer zu löschen und Leben zu retten. Doch trotz dieses außerordentlichen Engagements der Freiwilligen ist die Finanzierung der Kompanie oftmals eine heikle Angelegenheit, wie Nicolás Díaz berichtete.
Es bleibt zu hoffen, dass sich Staat und private Spender mehr der Bedeutung bewusst werden, die die Freiwilligen Feuerwehren haben. Damit sie weiter dorthin rennen, von wo alle wegrennen.

Niedriger Blutdruck4106_p6_2-editorial
Auch unser Cóndor-Korrespondent Ulrich Behrendt in Concepción muss derzeit leider verstärkt Rettungskräfte zur Hilfe rufen. Mehrmals hat ihn der niedrige Blutdruck nicht nur schlapp und schwindelig gemacht, sondern ihn sogar zu Boden sinken lassen. Die «Feuerwehr» ist in diesem Fall allerdings nicht die 7. Kompanie, sondern seine Frau Imme, die jedoch ebenfalls sehr schnell zur Einsatzstelle hineilt. Und das geht so:
Wird dem Patienten wieder einmal schummerig und schwarz vor Augen, stellt sie ihm schnell einen dreifüßigen, zusammenklappbaren Anglersitz hin, auf dem sich Ulrich Behrendt ausruhen kann. Dieser mobile Hocker hat den Vorteil, dass er leicht überall mitgenommen werden kann.
Und so traf ich denn Ulrich Behrendt tatsächlich in der Innenstadt von Concepción auf dem besagten Anglerstuhl sitzend an, dabei die neueste Ausgabe des Cóndors lesend. Offenbar ging es ihm schon wieder besser. Doch als ich nachfragte, beichtete er mir, dass er einfach nur entspannt in der Zeitung schmökern wollte.
Tja, auch das soll es ja manchmal bei der Feuerwehr geben: falscher Alarm.

Herzlichst Ihr

Arne Dettmann

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