Lieber «Tiki tiki tii» anstatt «Klingel lingel ling»

Liebe Cóndor-Leser,

 

in dieser Doppelausgabe zum chilenischen Nationalfeiertag, dem Dieciocho, haben wir uns bemüht, Ihnen ein hoffentlich buntes und unterhaltsames Lese-Angebot zusammenzustellen, dass Sie zum Schmökern und auch Schmunzeln einladen soll.

Doch was wäre der Cóndor, wenn er nicht auch praktische Lebenshilfe bieten würde? Wie Sie auf Seite 8 sehen können, gibt die Deutsche Klinik hinreichend Tipps, welche Speisen mit wie viel Kalorien zu Buche schlagen – denn an dem einen oder anderen Asado werden Sie gewiss nicht vorbei kommen.

Wer es mehr interaktiv und digital mag, der lädt sich für sein Handy die Anwendung Weigh What Matters herunter. Ist das Programm erst einmal auf dem Mobiltelefon installiert, können nun vom Benutzer die verzehrten Speisen registriert werden. An Hand von Körpergröße, Gewicht und körperlicher Anstrengungen wird individuell berechnet, ob die Kalorien ausreichend verbrannt werden oder ob Übergewicht droht.

Bei der Anwendung Thin-Cam darf der Handybenutzer sogar Fotos von den Gerichten schießen, die dann abgespeichert werden. Die entsprechende Kalorienmenge wird automatisch berechnet. Und auch bei Shape Up geht es darum, dank des Handys schlank zu werden. Das Programm KaloMa wiederum enthält Daten zu über 800 Nahrungsmitteln. Und auch mit FitTrack, das den bekannten Body-Mass-Index zu Rate zieht, lässt sich digital gesteuert abnehmen.

Laut Experten schätzen viele Menschen ihr Verhalten falsch ein. Sie essen mehr und treiben weniger Sport, als sie glauben.

Wie dem auch sei, mein Handy bleibt während der Feiertage abgeschaltet. Ich mache mir doch kein schlechtes Gewissen und lasse mir die Partylaune von einem digitalen Diät-Tagebuch verderben. «Tiki tiki tiii» statt «Klingel lingel ling» lautet das Motto. Einen unbeschwerten Dieciocho wünscht

 

Arne Dettmann

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