Porträt

Der deutsche Diplom-Politikwissenschaftler und Entwicklungsökonom Gerhard Reinecke arbeitet als entsandter Experte für Beschäftigungspolitik bei der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen ILO in Santiago de Chile. Foto: Petra Wilken
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«Chile ist für Fachkräfte eine Chance»

Der deutsche Diplom-Politikwissenschaftler und Entwicklungsökonom Gerhard Reinecke arbeitet als entsandter Experte für Beschäftigungspolitik bei der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen ILO in Santiago und war kürzlich für eine Studie mitverantwortlich, die unerwartet Medienecho fand. Sie brachte hervor, dass die Migranten im Schnitt besser ausgebildet sind als die Chilenen.

«Chile hatte viele Jahre Afrika den Rücken gekehrt, und es war nun der Zeitpunkt gekommen, sich umzudrehen, um gemeinsam einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuarbeiten», erklärt Luis Winter im Cóndor-Gespräch. Foto: Walter Krumbach
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Gratwanderer auf diplomatischer Bühne

Am 2. November 1990 trafen sich an der chilenisch-peruanischen Grenze offizielle Delegationen beider Länder. Im Rahmen der Überprüfung und Reparatur der Grenzsteine, die zwei Wochen vorher erfolgt war, sollte mit der gemeinsamen Inspektion der heiklen Mission offiziell ein Ende gesetzt werden. Leiter der chilenischen Abordnung war Botschafter Luis Winter.

Andrea Palma arbeitet als lokale Beraterin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Providencia im Kooperationsprojekt «Cities Fit for Climate Change»
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Schöpferin der Stadt der Zukunft

Andrea Palma hat eine Vision: Sie lebt in einem Viertel, in dem im Frühling blühende Bäume Schatten geben, auf den Straßen ist Platz für ein friedliches Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Autos; es gibt Plätze und viel Grün. Es ist ein Ort, dem wir das Prädikat Lebensqualität verleihen würden. Klimawandelresistent ist der Begriff, den die Stadtentwicklungsplanerin verwendet.