Gemeinschaft – Deutsche Zeitung Cóndor – diario alemán Chile http://www.condor.cl Die deutsche Zeitung Cóndor in Chile - diario / periódico alemán Wed, 10 Jan 2018 20:43:02 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://i1.wp.com/www.condor.cl/wp-content/uploads/2016/11/condor-ave.jpg?fit=32%2C32 Gemeinschaft – Deutsche Zeitung Cóndor – diario alemán Chile http://www.condor.cl 32 32 120365451 Dr.-Christoph-Martin-Stiftung nimmt Stipendienbewerbungen entgegen http://www.condor.cl/gemeinschaft/dr-christoph-martin-stiftung/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/dr-christoph-martin-stiftung/#respond Tue, 02 Jan 2018 14:26:34 +0000 http://www.condor.cl/?p=22945 Die Dr.-Christoph-Martin-Stiftung lädt alle interessierten Studenten, die an einem Stipendium interessiert sind ein, sich zu bewerben. Die Frist läuft am 31. März 2018 ab.

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Bewerbungen bis zum 31. März einreichen

Marcelo Villagrán: auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Foto: Walter Krumbach
Marcelo Villagrán: auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Foto: Walter Krumbach

 
Von Walter Krumbach
 

Die Dr.-Christoph-Martin-Stiftung lädt alle interessierten Studenten, die an einem Stipendium interessiert sind ein, sich zu bewerben. Die Frist läuft am 31. März 2018 ab.

Wie der Vorsitzende der Stiftung, Marcelo Villagrán, im Cóndor-Interview betont, «sind wir auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Nach so vielen Jahren und mit einer stabilen Basis, sind wir nun in der Lage zu diskutieren, inwiefern wir unseren Richtlinien weiter folgen werden. Warum sollten wir nicht auch finanziell unterbemittelten aber begabten Studenten eine Weiterbildung im Ausland ermöglichen?

Mehr denn je ist Wissen der Weg zum Erfolg. Diese Menschen werden dann in der Zukunft unsere Ideale fördern. Wollen wir die deutsch-chilenische Gemeinschaft mit ihren Institutionen weiter erhalten, so müssen wir bereit sein, einen Beitrag zu leisten, um den jungen talentvollen Mitgliedern dieser Gemeinschaft, die eine Unterstützung benötigen, zu helfen».

Die Dr.-Christoph-Martin-Stiftung wurde 1962 von der Burschenschaft Araucania ins Leben gerufen, um deutschsprachigen Studenten, die nicht über einen guten finanziellen Rückhalt verfügen, unter die Arme zu greifen. Um die Ziele der Stiftung verwirklichen und eine steigende Studentenzahl unterstützen zu können, sind Beiträge von freundlichen Spendern willkommen.

Bewerber und Förderer können sich mit der Stiftung über fdcm.info@gmail.com in Verbindung setzen.

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Ein Honorarkonsul mit einem Herz für Chile http://www.condor.cl/gemeinschaft/kieferle/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/kieferle/#respond Fri, 29 Dec 2017 18:20:14 +0000 http://www.condor.cl/?p=22936 Auf den ehemaligen chilenischen Honorarkonsul Georg Kieferle gehen der Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart und der Stuttgart-Platz in Santiago zurück.

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Zum 88. Geburtstag von Georg Kieferle

Georg Kieferle (rechts) mit seiner Frau und seinem Sohn auf dem Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart
Georg Kieferle (rechts) mit seiner Frau und seinem Sohn auf dem Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart

 

Von Arne Dettmann

«Diese Ursprünglichkeit, diese Topographie machen Chile zu einem der schönsten Länder der Welt.» So klar und eindeutig fasste es Georg Kieferle vor ein paar Jahren in einem Interview mit der Cóndor-Zeitung zusammen. Der aus Oberschwaben gebürtige Deutsche ist nicht nur ein berühmter Architekt in Stuttgart, sondern wurde auch 1986 zum chilenischen Honorarkonsul ernannt. Seitdem vertrat er damals die Interessen der schätzungsweise 1.000 Chilenen, die in Baden-Württemberg leben.

Doch natürlich nicht nur das. Unzählige Male besuchte Georg Kieferle Chile – «eines der am interessantesten geformten Länder der Welt. Und wenn das einen Architekten nicht interessiert, dann ist er kein guter Architekt.»

 

Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart

Die Liebe zum südamerikanischen Staat war ausschlaggebend, als er sich im Jahr 2005 für die Gründung des Santiago-de-Chile-Platzes in Stuttgart einsetzte. Der bei Touristen als auch Einheimischen beliebte Aussichtspunkt wird von einer Moai-Statue verziert, die ja normalerweise nur auf der Osterinsel anzutreffen sind. Eine Plakette darunter verrät das exotische Geheimnis: «Gestiftet von Georg Kieferle. Bildhauer: Bene Tuki-Pate, Osterinsel/Rapa Nui».

Und weil Georg Kieferle schon so lange Honorarkonsul ist, schenkte der Staat Chile ihm vor ein paar Jahren eine bronzene Büste der Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral, die nun ebenfalls den Platz in Stuttgart ziert. «Der Platz symbolisiert die Beziehungen zwischen den Städten und macht die Besucher neugierig auf das Land, seine Kultur und seine Menschen», schrieb der damalige chilenische Botschafter Jorge O´Ryan Schütz.

 

Stuttgart-Platz in Santiago de Chile

Doch damit nicht genug. Das Gegenstück rief Georg Kieferle 2010 in Santiago de Chile ins Leben: An der Ecke Santa Isabel mit San Isidro weihte er zusammen mit dem damaligen Oberbürgermeister Pablo Zalaquett und seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schuster die Plaza Stuttgart ein. Drei Pferdeskulpturen, typische Rössle, schmücken den Ort. Diese Akzentsetzung im chilenischen Städtebau kam für Kieferle nicht von ungefähr: «Schöne Architektur ist ein Akt von Höflichkeit. Das ist für mich die oberste Devise.»

Der bekannte Architekt war aber auch immer genügend Realist, nicht die Schattenseiten einfach zu übersehen: «Diese herrliche Skyline, die Anden, es ist ein Traum! Diese wird jetzt durch die Hochhäuser verletzt», erklärter er einst gegenüber unserer Zeitung. «Das Tal von Santiago lag mit seinen niederen Bauten am Fuß der Anden wunderschön und jetzt entstehen diese Spargel und zerstören die Ansicht.»

Dabei zog Georg Kieferle selbst für bedeutende Konzerne in aller Herren Länder große Bauten hoch. Auch in Valparaíso beteiligte sich seine Firma «Kieferle & Partner» an einer Architektur-Ausschreibung für die Neugestaltung der Avenida Argentina in Valparaíso und gewann einen Preis.

Zu seinem Hobby zählt der Besuch von Skulpturausstellungen. Diese müssen ähnlich wie die ältesten Dome, Basiliken und großen Regierungsgebäude eine gewisse Ausstrahlung haben, eben Charakter. «Ein Haus, das keinen Charakter hat, das taugt zu nichts.»

Eins dürfte sicher sein: Dieser Schwabe hat Charakter. – Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Georg Kieferle.

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Martin Luther, Kirche und Glaube: Der Himmel ist nur ein Gotteswort entfernt http://www.condor.cl/gemeinschaft/alexander-deeg/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/alexander-deeg/#respond Thu, 21 Dec 2017 13:58:10 +0000 http://www.condor.cl/?p=22871 Alexander Deeg, evangelischer Theologe und Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig, hielt in Temuco einen Vortrag über Martin Luther.

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Vortrag über die Reformation in Temuco

Alexander Deeg, evangelischer Theologe und Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig.
Alexander Deeg, evangelischer Theologe und Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig.

Als ich Anfang November im «Mercurio» las, dass die Hauptstädter unseres Landes mal wieder zu einem «Santiago es Chile»-Vorteil in Form eines interessanten Martin-Luther-Vortrages kommen würden, stimmte mich das neidisch. Mit großer Freude und Genugtuung bekam ich aber kurz darauf eine Einladung unseres Pastors, laut der auch wir in Temuco glücklicherweise in den Genuss jenes Vortrages kommen würden.

 

Von Hans-Joachim Krämer

Professor Dr. Alexander Deeg, evangelischer Theologe und Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig, flog also auch zu uns in den Süden, um miteinander einen für alle Anwesenden sehr interessanten Abend zu verbringen. Sein Besuch in Chile wurde von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland organisiert und vermittelt und hat uns große Freude bereitet, worüber wir sehr dankbar sind.

«Luther war ein Leben lang ein Zeigender – von sich selbst weg und auf den lebendigen Christus hin, der in die Mitte gehört, ins Zentrum», stellte Dr. Deeg in seinem Vortrag «Der Himmel ist nur ein Gotteswort entfernt. Luthers Entdeckung – und wir in Temuco, Leipzig, Wittenberg» fest. Luther entdeckte in der Bibel die Gerechtigkeit Gottes und schrieb: «So sehr war mir diese Paulusstelle wirklich die Pforte zum Paradies.»

In seinem Dankesschreiben an den Botschafter der Bundesrepublik für die Vermittlung des Besuches bemerkte Alberto Weil, Vorsitzender unserer Gemeinde: «Wir sind dessen absolut überzeugt, daß die Reflexionen von Prof. Deeg die Menschen hier in Chile sehr bewegt und uns allen wichtige Denkanstöße und herausfordernde Perspektivenwechsel geschenkt haben. Sie haben uns aber auch einen offeneren und konstruktiv-kritischen Blick für die Person von Martin Luther, seiner Theologie und des Kirchenlebens in Deutschland beschert. Das erfrischt in positiver Weise den Bezug, den viele unserer Mitglieder zu ihrer Heimat haben.»

Übrigens unterstützte unser Pastor Eduardo Rojo den Vortrag ganz fantastisch, indem er den Text auf Spanisch übersetzt hat und ihn während des Vortrages, so zu sagen als Simultanübersetzung, auf der Bildleinwand mitlaufen ließ. So konnten die nicht der deutschen Sprache mächtigen Zuhörer den Vortrag zusammen mit den Gebärden des Redners perfekt mitverfolgen.

Die 40 bis 50 Besucher blieben nach dem Vortrag noch zu einer guten Stunde von reger Frage und Antwort beisammen. Dabei erfuhren wir, dass Dr. Deegs Spezialität die Homiletik, die Predigtlehre ist. Und zum Beispiel von den drei Typen der Gottesdienstbesuchern: kritische («das hat mir nicht gefallen»), assoziative («mich hat jener Teil besonders angesprochen»), und kontemplative («ich fand es sehr schön»). Leider vernahmen wir aber auch, dass trotz der Luther-Euphorie und den vielen Ausstellungen, Vorträgen und Feierlichkeiten die Kirchen- und Gottesdienstbesucherzahlen eher abnehmen.

Mit einem gemeinsamen Abendessen zu fünft schlossen wir diesen besonderen Abend internationaler Begegnung ab. Am Morgen jenes Tages hatte Pastor Rojo außerdem Dr. Deeg nach seiner Ankunft in Temuco zu einem der beeindruckendsten Ziele in der Natur unserer Region, an die Baum- und Schneegrenze auf dem Vulkan Villarrica, geführt.

 

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Internationale Bildung in einer globalisierten Welt http://www.condor.cl/gemeinschaft/escuela/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/escuela/#respond Mon, 18 Dec 2017 16:13:15 +0000 http://www.condor.cl/?p=22841 Am Mittwoch vor zwei Wochen fand an der Escuela de Pedagogías en Alemán ein Vortragsabend statt, an dem drei Dozenten von ihren Lehr- und Forschungsaufenthalten im Ausland berichteten.

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Vorträge an der Escuela de Pedagogías en Alemán

Die Vorträge wurden vom Direktor der Escuela Dr. Jochen Fritz sowie den Dozentinnen Marlen Thiermann und Marietta Schwermann gehalten. Die Escuela dankt den drei Referenten recht herzlich für ihr Engagement.
Die Vorträge wurden vom Direktor der Escuela Dr. Jochen Fritz sowie den Dozentinnen Marlen Thiermann und Marietta Schwermann gehalten. Die Escuela dankt den drei Referenten recht herzlich für ihr Engagement.

 

Am Mittwoch vor zwei Wochen fand an der Escuela de Pedagogías en Alemán ein Vortragsabend statt, an dem drei Dozenten von ihren Lehr- und Forschungsaufenthalten im Ausland berichteten.

 

Marietta Schwermann eröffnete den Abend und stellte die Arbeit der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin vor, mit der die Escuela bereits seit einigen Jahren einer Partnerschaft unterhält. Während ihres Forschungsbesuchs dort lernte die Dozentin vielfältige Möglichkeiten kennen, die natürliche Neugierde der Kinder im Vorschulbereich zu nutzen und ihr Interesse an der Natur und damit auch an den Naturwissenschaften zu stärken. In ihrem Vortrag unterstrich die Leiterin des Studiengangs für frühkindliche Pädagogik das Potenzial, dass in den Forschungsergebnissen aus Berlin für den Einsatz an Schulen in Chile liegt.

In einem zweiten Vortrag berichtete Marlen Thiermann von ihrem Aufenthalt auf der «Dokumenta» in Kassel, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für die aktuellen Strömungen der Kunst. Die Dozentin der Escuela hat ihre Zeit dort für die eingehende Beschäftigung mit den Exponaten und der Konzeption der Ausstellung genutzt, die sie zudem einer Vielzahl von Besuchern in Rundgängen durch die Museen Kassels zugänglich machte. Ihre Zeit in Deutschland nutzte sie zudem, um an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg ein Kunstpädagogisches Seminar zu geben, das sich in den regen Austausch der Escuela mit Heidelberg einreiht. Zusätzlich besuchte Marlen Thiermann in dieser Zeit auch noch Brasilien und Korea, um dort auf internationalen Konferenzen über Entwicklungen der Kunst in Chile zu berichten.

Danach berichtete Dr. Jochen Fritz von seinem Besuch des International Meetings an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, mit der die Escuela über ein von der Europäischen Gemeinschaft gefördertes Projekt verbunden ist. In Freiburg hatte der Generaldirekter der Escuela die Gelegenheit, an der Eröffnung des akademischen Jahres teilzunehmen und an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten standen Verhandlungen über die Beteiligung an einem Forschungsverbund von zehn Institutionen in Europa und Südamerika an.

Am Ende der Veranstaltung betonte die akademische Direktorin der Escuela, Angelika Fraitzl, dass die vielfältigen Auslandskontakte der Dozentinnen und Dozenten einen wertvollen Beitrag für die internationale Ausrichtung der Studiengänge darstellen und über die Lehrveranstaltungen besonders den Studierenden neue Perspektiven eröffnen.

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Deutschsprachige katholische Kirchengemeinde Sankt Michael erwacht zu neuem Leben http://www.condor.cl/gemeinschaft/sankt-michael/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/sankt-michael/#comments Sat, 16 Dec 2017 09:41:38 +0000 http://www.condor.cl/?p=22818 Große Freude herrscht in der deutschsprachigen katholischen Gemeinde Sankt Michael. Mit insgesamt rund 60 Familien und Kindern der Sankt-Thomas-Morus-Schule feierte sie dieses Jahr die Taufe, Erstkommunion und Firmung.

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Schüler der Sankt-Thomas-Morus-Schule feiern Taufe, Kommunion und Firmung

Ein großer Tag: Pfarrer Erich Hauck im Kreis der Kommunionkinder im Pfarrsaal von Sankt Michael.
Ein großer Tag: Pfarrer Erich Hauck im Kreis der Kommunionkinder im Pfarrsaal von Sankt Michael.

Große Freude herrscht in der deutschsprachigen katholischen Gemeinde Sankt Michael. Mit insgesamt rund 60 Familien und Kindern der Sankt-Thomas-Morus-Schule feierte sie dieses Jahr die Taufe, Erstkommunion und Firmung.

 

Von Silvia Kählert

Die Firmung spendete der emeritierte Kardinal Francisco Javier Errázuriz an zwölf Jugendliche. «Dies ist ein wunderbarer Neubeginn», erklärt Osvaldo Avendaño Kunstmann. Der Gemeinderatsvorsitzende und seine Stellvertreterin, Monika Friederichs, engagieren sich seit zwei Jahren für den Fortbestand von Sankt Michael.

Nach der Firmung am 2. Dezember viele glückliche Gesichter: Pfarrer Erich Hauck, Osvaldo Avendaño, der emeritierte Kardinal Francisco Javier Errázuriz mit den Firmlingen Muriel Valenzuela, Teresa Meneses, Beatriz Moraga, Macarena Otarola, Josefina Manns, Nadime Hernández, Isidora Rehbein, Francisca Fajardo, Pedro Radrigán.
Nach der Firmung am 2. Dezember viele glückliche Gesichter: Pfarrer Erich Hauck, Osvaldo Avendaño, der emeritierte Kardinal Francisco Javier Errázuriz mit den Firmlingen Muriel Valenzuela, Teresa Meneses, Beatriz Moraga, Macarena Otarola, Josefina Manns, Nadime Hernández, Isidora Rehbein, Francisca Fajardo, Pedro Radrigán.

 

Mit Sankt Michael deutsche Traditionen erhalten

Als Pfarrer Bruno Rohman nach knapp 30 Jahren in Sankt Michael Anfang 2016 in den Ruhestand ging, stand die Gemeinde kurz vor dem Aus. Es gab keinen Nachfolger. Die Ungewissheit dauerte einige Monate, ob Sankt Michael bestehen bleiben könne. Erst mit Pfarrer Erich Hauck During gab es einen Neustart für die Gemeinde. Auf Vermittlung Kardinals Ricardo Ezzati Andrello übernahm der gebürtige Würzburger den 11-Uhr-Sonntagsgottesdienst der Kirche mit der großen Palme in der Avenida Salvador 1181 in Providencia. In die Mitgliederliste haben sind rund 70 Personen eingetragen. 

3)Der Chor der Eltern der Thomas Morus Schule – im Innenhof von Sankt Michael – sang bei der Kommunionfeier und wurde von Prof. Jorge Pérez Torres (7. von links) geleitet.
Der Chor der Eltern der Thomas Morus Schule – im Innenhof von Sankt Michael – sang bei der Kommunionfeier und wurde von Prof. Jorge Pérez Torres (7. von links) geleitet.

«Für mich ist es wichtig, dass die von meinem Großvater aufgebaute Kirche auch weiter ihre deutschen Traditionen lebt», spricht Antonia Jezierski vielen aus dem Herzen. Sie hat das Amt der Schatzmeisterin übernommen. Auch Monika Friederichs fühlt sich der Gemeinde aus Familientradition tief verbunden: «Daher habe ich mich entschieden, meinen Teil dazu beizutragen, Sankt Michael weiterzuführen.»

Gemeinsam mit einigen Gemeindemitgliedern sorgt sie für Blumen, Gewänder und die musikalische Gestaltung der Messe. Die Gebete, die von der Orgel begleiteten Lieder und die Predigt sind meistens auf Deutsch. In Zukunft sind auch bilinguale Messen geplant. Wichtiger Teil des Gemeindelebens ist die Einladung nach der Messe ins Kaffeestübchen.

 

Kontakt zur Thomas-Morus-Schule erneuert

Den entscheidenden Schritt, um die Gemeinde zu neuem Leben zu erwecken, unternahm Osvaldo Avendaño im Frühjahr dieses Jahres: Er kontaktierte Berta Varas Espinoza. Die Religionslehrerin und Katechetin der Deutschen Schule Thomas Morus zeigte sich begeistert: «Wir sind glücklich, dass wir wieder mit unseren Kindern und ihren Familien Sankt Michael besuchen und die Sakramente hier feiern können. Denn hier sind unsere Wurzeln.»

5)Vor dem geschmückten Altar: (von links) Berta Varas Espinoza, Pfarrer Erich Hauck, Osvaldo Avendaño, Javiera Pérez Torres, Leiterin der Religionsabteilung der Thomas Morus Schule und die Kommunionkinder (von links) María Jesús Paredes, Atia Winckler, Bruno Freymann, Colomba Crisóstomo, Isabel Lambrecht, Emilia Fierro.
Vor dem geschmückten Altar: (von links) Berta Varas Espinoza, Pfarrer Erich Hauck, Osvaldo Avendaño, Javiera Pérez Torres, Leiterin der Religionsabteilung der Thomas Morus Schule und die Kommunionkinder (von links) María Jesús Paredes, Atia Winckler, Bruno Freymann, Colomba Crisóstomo, Isabel Lambrecht, Emilia Fierro.

Die Thomas-Morus-Schule ist 1950 gegründet worden. Die Sankt-Michael-Kirche wurde 1956 eingeweiht. Seitdem kooperieren beide Institutionen miteinander. «Denn der Schwerpunkt unserer Schule liegt auf der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur», begründet Berta Varas die starke Bindung zur Gemeinde. Außerdem könnten die Familien in Sankt Michael in eine gemeinsame Kirche gehen. Normalerweise gehören sie unterschiedlichen Gemeinden an. «Denn es ist schöner zu einer Kirche zu gehen, in der man sich gegenseitig kennt. Das fördert auch das Zusammengehörigkeitsgefühl», ist sie überzeugt.

 

Intensive Vorbereitung auf Kommunion und Firmung

Daher herrschte eine feierliche, aber auch fröhliche Stimmung am 11. November, als die Kommunionkinder der Thomas-Morus-Schule den mit weißen Blumen geschmückten Kirchenraum betraten. Nach intensiver Vorbereitung von zwei Jahren empfingen sie in zwei Gruppen zum ersten Mal durch Pfarrer Tomás Scherz Take, Vizekanzler der Universidad Católica, und Pfarrer Erich Hauck die Eucharistie.

Die zentrale Botschaft in Pfarrer Erich Haucks Predigt: «Die Einladung Jesu, mit ihm auf dem neuen Weg zu gehen, der mit der Kommunion eröffnet wird.» Mit Jesus gehen heiße, ihm versuchen nahe zu sein: in der Messe, im regelmäßigen Gebet oder einfach beim Besuch einer Kirche.

11)Der Pfarrgemeinderat von Sankt Michael leitet die Kirche in Eigenregie: Eva Drieschner (von links),Osvaldo Avendaño Kunstmann (Vorsitzender des Gemeinderats, ), Franz Müller, Pfarrer Erich Hauck, Silvia Kählert, Monika Friederichs (Stellvertretende Vorsitzende) und Antonia Jezierski (Kassenwart).
Der Pfarrgemeinderat von Sankt Michael leitet die Kirche in Eigenregie: Eva Drieschner (von links),Osvaldo Avendaño Kunstmann (Vorsitzender des Gemeinderats, ), Franz Müller, Pfarrer Erich Hauck, Silvia Kählert, Monika Friederichs (Stellvertretende Vorsitzende) und Antonia Jezierski (Kassenwart).

So wie die Kommunionkinder hatten sich auch die 12 Firmlinge rund zwei Jahre vorbereitet. Anders als bei der Taufe kommt es bei der Firmung in besonderem Maße auf die Entscheidung der Jugendlichen selbst an. Daher hatte sich der emeritierte Kardinal Francisco Javier Errázuriz Ossa im Vorfeld davon überzeugt, dass die Jugendlichen einen Reifeprozess im Glauben erfahren haben. Denn die Firmung solle sie mit dem Heiligen Geist beschenken und stärken, so dass sie ihren Glauben auch öffentlich leben und bekennen können – so wie es die Apostel vorgelebt haben.

 

Liebevolle Aufnahme

Eines haben die Thomas-Morus-Schule und die Sankt-Michael-Kirche auch noch gemeinsam: Sie sind «acogedor», wie Berta Varas es beschreibt. «Alle Schüler sollen sich bei uns liebevoll aufgenommen fühlen. Gerade aufgrund unseres katholischen Glaubensverständnisses herrscht bei uns ein toleranter, aufgeschlossener Geist.» In diesem Sinne laden auch die Mitglieder von Sankt Michael zum Mitmachen in der Messe und zum anschließenden Kaffee ein. Eine herzliche Aufnahme im Pfarrhaus fanden auch die zehn deutschen katholischen Pfadfinderinnen mit ihrer Leiterin Judith Christoph im August. Dort verbrachten sie den letzten Tag ihrer Südamerikareise in Santiago de Chile.

Zehn Europäische Pfadfinderinnen mit Gruppenleiterin Judith Christoph (links vorne) aus Süddeutschland und Pater Stefan Skalitzky fanden herzliche Aufnahme im Pfarrhaus im August nach ihrer Südamerika-Reise.

 

Gemeinde in Eigenregie

Entscheidend für den Fortbestand von Sankt Michael ist das Engagement der Gemeindemitglieder. Die Deutsche Bischofskonferenz unterstützt zurzeit die Gemeinde nur in sehr geringem Umfang. Erklärtes Ziel dieser ist, dass sich die Auslandsgemeinden selbst tragen. Daher werden sie gebeten, nach Wegen zu suchen, die Arbeit vor Ort zu finanzieren.

Rund 60 Personen haben sich in die Mitgliederliste von Sankt Michael eingetragen. Alle helfen mit, wo es möglich ist. Doch um das Kirchengebäude aus den 50er Jahren zu erhalten und die Sonntagsmessen angemessen gestalten zu können, wurde ein Gemeindekonto eröffnet. Damit stellt jede Spende einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Gemeinde dar.

La parroquia católica de habla alemana Sankt Michael celebró recientemente junto a unas 60 familiasy alumnos del Colegio Sankt Thomas Morus la primera comunión y confirmación. Quienes deseen conocernos, están muy cordialmente invitados a nuestros servicios religiosos. La santa misa se celebra cada domingo a partir de las 11 horas. A continuación nos reunimos en la salita parroquial, para conocernos compartiendo un café, té y galletas.

Nuestra iglesia se encuentra en Av. Salvador 1181, en la comuna de Providencia.

Internet: www.sankt-michael-santiago-chile.com

E-Mail: st.michael.santiago@gmail.com und osvaldoavendano@gmail.com

Teléfono: +56 9 7476 1432

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Deutsche Schule Santiago: Tiere aus aller Welt http://www.condor.cl/gemeinschaft/musical-tiere/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/musical-tiere/#respond Fri, 15 Dec 2017 16:14:38 +0000 http://www.condor.cl/?p=22810 «Tiere aus aller Welt» hieß das Musical, mit welchem die Zweitklässler der Deutschen Schule Santiago ihre Familien und Lehrer erheiterten.

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Musical mit einem Huhn in der Hauptrolle

Aufführung des Musicals der Zweitklässler in der Deutschen Schule Santiago
Aufführung des Musicals der Zweitklässler in der Deutschen Schule Santiago

Genau diesen Namen trug das Musical, mit welchem unsere Zweitklässler der DS Santiago ihre Familien und Lehrer erheiterten. Ihre Aufführung nahm die Gäste mit auf eine kleine Reise durch das Tierreich und setzte dabei ihren thematischen Schwerpunkt auf den Artenschutz.

Das Publikum erfreute sich an deutschen und spanischen Liedern, die von lebhaften Tanzeinlagen untermalt wurden. Zudem luden die Schüler die Zuschauer zu einer kleinen Rätselrunde ein und rappten einen lustigen Song mit einem Huhn in der Hauptrolle.

Da das Spektakel am Nikolaustag, den 6. Dezember stattfand, durfte ein weihnachtliches Musikstück zum Abschluss natürlich nicht fehlen. Die Darbietung endete mit der Auszeichnung der Lehrerinnen der 2. Klasse, mit deren Hilfe die Kinder das Musical vorbereitet hatten.

«Animales del Mundo» fue el título del musical, con que nuestros niños de 2° básico entretuvieron a sus familias y profesores. Su obra fue un pequeño viaje para conocer los diferentes animales y su situación de vulnerabilidad frente a la acción humana. La audiencia se deleitó escuchando varias canciones en alemán y español, acompañadas por animadas coreografías. Además, los alumnos presentaron rompecabezas de animales y un entretenido rap de una gallina.

Ya que este espectáculo se efectuó el 6 de diciembre, Día de Nikolaus, se presentó una canción tradicional de esta festividad. El musical concluyó con la premiación de las profesoras de los 2° básicos, quienes apoyaron a los niños para realizar esta hermosa actividad.

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50 Jahre Café Mozart: «Ohne Fleiß kein Preis» http://www.condor.cl/gemeinschaft/cafe-mozart/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/cafe-mozart/#respond Wed, 13 Dec 2017 15:35:46 +0000 http://www.condor.cl/?p=22801 In diesem Jahr feiert das Café Mozart sein 50. Jubiläum. Der Cóndor fragte Unternehmensgründer Gerhard Kalbhenn, welche Zutaten man für Konditoreiwaren mit einer solchen stolzen Jahreszahl benötigt.

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Qualitätsbewusstsein und deutsche Hartnäckigkeit gehören zum Erfolgsrezept

Gerhard Kalbhenn, Gründer und Geschäftsführer vom Café Mozart in Santiago de Chile
Gerhard Kalbhenn, Gründer und Geschäftsführer vom Café Mozart in Santiago de Chile

 

In diesem Jahr feiert das Café Mozart sein 50. Jubiläum. Der Cóndor fragte Unternehmensgründer Gerhard Kalbhenn, welche Zutaten man für Konditoreiwaren mit einer solchen stolzen Jahreszahl benötigt.

 

Von Arne Dettmann

Und hier gleich die Antwort: «Beim Einkauf nicht auf billige Produkte setzen.» Auf die Qualität komme es schließlich an. Allerdings sei die Auswahl sei nicht immer leicht gewesen. In den nun 50 Jahren hätten Lieferanten durchaus versucht, ihm mangelhafte Ware unterzujubeln. Aber ein gekonnter Blick auf die kandidierten Früchte, ein kurzes Schnuppern mit der Expertennase – schon wurde das höchst fragwürdige Angebot abgelehnt.

Zweite Erfolgszutat: Innovationen. Gerhard Kalbhenn ist jemand, der ausprobiert. So schnitt er einst eine Mozartkugel auf und schaute sich an, was drinnen steckt: Schokolade, Pistazien, Marzipan und Nougat. Mit der gleichen Kombination stellte er dann seine Mozarttorte her, neben der Schwarzwälder Kirschtorte sicherlich ein unvergleichliches Markenzeichen seiner Konditorei.

Das Café Mozart hat seinen Hauptsitz in der Straße Pedro de Valdivia.
Das Café Mozart hat seinen Hauptsitz in der Straße Pedro de Valdivia.

Das Café Mozart betreibt heute sein altes Stammhaus im Santiaguiner Stadtteil Ñuñoa bei der Avenida Pedro de Valdivia sowie eine Filiale in der Straße Luis Pasteur in Vitacura. Der Firmenchef widmet sich in den vergangenen Jahren fast ausschließlich der Geschäftsführung und guckt nur noch hin und wieder seinen Mitarbeitern über die Schulter, um zu prüfen, ob auch alles richtig läuft. Ist das vielleicht das Geheimnis, weshalb er nicht in Versuchung kommt, zu viele Süßigkeiten in seinem eigenen Betrieb zu naschen? «Nein», erwidert Gerhard Kalbhenn. «Mir sagte mal jemand: Wenn Sie keinen Hunger mehr haben, dann hören Sie auf zu essen. – Daran halte ich mich.»
 

Kein Zuckerschlecken

Und tatsächlich ist seine Lebens- und Firmengeschichte nicht immer ein Zuckerschlecken gewesen, sondern war vielmehr geprägt von bitteren Hungerstrecken. Der gebürtige Hannoveraner, Jahrgang 1940, verlor schon sehr früh seine Mutter und musste zusammen mit seiner Schwester und seinem Bruder ins Waisenhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte der junge Mann als gelernter Konditor eine Erwerbsmöglichkeit im Ausland. Südafrika, Kanada und Chile standen 1961 zum Auswandern im Angebot – die Wahl fiel auf das südamerikanische Land.

Doch die Konditorei, bei der Gerhard Kalbhenn hätte anfangen sollen, war pleite gegangen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als am Strand von Cartagena selbst gemachtes «pan de huevo» zu verkaufen. Später übernahm er eine Konditorei namens «California» und führte sie zum Erfolg – bis er von seinem Geschäftspartner betrogen wurde. «Ich hatte alles verloren und stand wieder da, wo ich begonnen hatte.»

Ein Neuanfang wäre mit Hilfe der Banken damals nicht möglich gewesen, die gaben kein Geld. Doch Bekannte zeigten sich barmherziger und unterstützten ihn. Miete musste der Mittellose zunächst auch nicht zahlen. So nahm das Café Mozart in bescheidenen Verhältnissen seinen Betrieb auf. «In den ersten zehn Jahren arbeitete ich komplett durch und hatte mir nur drei Tage frei genommen – für meine Hochzeit», erzählt Gerhard Kalbhenn und nennt eine weitere Zutat: «Ohne Fleiß kein Preis.»

Die Filiale des Cafés Mozart in der Straße Luis Pasteur.
Die Filiale des Cafés Mozart in der Straße Luis Pasteur.

In Bedrängnis brachte ihn dann noch einmal die Allende-Zeit. «Es fehlte nicht nur an Mehl und Zucker, sondern an allen Zutaten – die waren nach einer Stunde aufgebraucht.» Doch auch diese Episode überlebte das Unternehmen. Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen wären wohl die letzten beiden Zutaten für ein 50-jähriges Firmenjubiläum. Heute zählt das Café Mozart 99 Angestellte.
 

«Chile bot mir eine Chance, und ich habe sie genutzt.»

Das gute Verhältnis Gerhard Kalbhenns zu seiner Belegschaft kommt nicht von ungefähr. Nicht nur hat er jeden seiner Angestellten selbst angelernt, sondern auch eine persönliche Beziehung zu allen aufgebaut. Das spiegelt sich in der Loyalität seiner Mannschaft gegen über dem Betrieb wider. Auch die sichtbar gute Teamarbeit, die dem Café Mozart seine persönliche Note gibt, ist darauf zurückzuführen.

«Chile bot mir eine Chance, und ich habe sie genutzt», zieht der Firmengründer Bilanz. Gingen anfangs Schokoladen-Ostereier, Honigkuchen und Christstollen noch spärlich über die Ladentheke, sind diese typisch deutschen Produkte bei der chilenischen Kundschaft nun bestens bekannt und werden stark nachgefragt. «Heute kommen wir mit der Produktion kaum hinterher.» – Was kann sich ein Geschäftsführer mehr wünschen?

Gerhard Kalbhenn Behrens, dueño y fundador de Pastelería Mozart, llegó a Chile en 1961, a la edad de veinte años, luego de haber estudiado en Alemania, en su ciudad natal, Hannover, el oficio de pastelería. Luego, en 1967 se independiza, después de haber trabajado como Jefe de Pastelero en una pastelería de renombre en Santiago, dando origen así a Pastelería Mozart, ubicada hasta hoy en la comuna de Ñuñoa, en Pedro de Valdivia con Simón Bolívar, alcanzando con los años su prestigio como una de las pastelerías más exitosas y caracterizándose desde sus inicios como una pastelería novedosa, creativa y de la más alta calidad.

Posteriormente, en 2001, Pastelería Mozart abre una sucursal y Salón de Té en la Av. Luis Pasteur, comuna de Vitacura, la que al año siguiente es galardonada y reconocida como “El Mejor Salón de Té de Santiago”. En la actualidad, Pastelería Mozart, cuenta con 95 personas, distribuidas entre sus dos locales, quienes día a día trabajan para deleitar y atender a todos los clientes con la más alta calidad y excelencia en sus productos.

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Clínica Alemana wegweisend in der Frauenförderung http://www.condor.cl/gemeinschaft/clinica-alemana-gleichstellung/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/clinica-alemana-gleichstellung/#respond Tue, 05 Dec 2017 16:00:40 +0000 http://www.condor.cl/?p=22742 Mit mehr als als 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 60 medizinischen Spezialgebieten gehört die Clínica Alemana zu den größten und bedeutendsten Privatkliniken in Chile. Hauptgeschäftsführer ist eine Frau, und 63 Prozent des hohen und mittleren Managements ist ebenfalls in weiblichen Händen.

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Deutsche Klinik Santiago: Verpflichtung zur Gleichstellung der Geschlechter

Paula Ithurbisquy, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Klinik Santiago. Foto: Clínica Alemana
Paula Ithurbisquy, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Klinik Santiago. Foto: Clínica Alemana

Mit mehr als als 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 60 medizinischen Spezialgebieten gehört die Clínica Alemana zu den größten und bedeutendsten Privatkliniken in Chile. Hauptgeschäftsführer ist eine Frau, und 63 Prozent des hohen und mittleren Managements ist ebenfalls in weiblichen Händen. 

Die Wirtschaftsingenieurin Paula Ithurbisquy arbeitet seit 25 Jahren in der Clínica Alemana. Bevor sie 2012 die Hauptgeschäftsführung übernahm, leitete sie die kaufmännische Abteilung der Klinik. Ihre berufliche Laufbahn begann im Finanzbereich, wo sie in Privatbanken und bei einer staatlichen Aufsichtsbehörde tätig war. Heute unterstehen ihr in der Clínica Alemana zehn Bereichsleitungen. 

 

CAMCHAL: Gibt es eine Firmenpolitik der Frauenförderung in der Clínica Alemana?

Paula Ithurbisquy: Seit der Gründung unserer Klinik gibt es eine Verpflichtung zur Gleichstellung der Geschlechter, die wir u.a. durch konkrete Praktiken, wie die Einstellung von Frauen in allen Bereichen der Organisation, die gleichmäßige Verteilung der höheren Führungspositionen, gleiche Bedingungen und Einkommen und einen steigenden Frauenanteil in leitenden Stellen gefördert haben. Da in unserer Branche der Großteil der Mitarbeiter Frauen sind, haben wir gleichzeitig eine Reihe von sozialen Leistungen eingeführt, die auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf abzielen.  

 

CAMCHAL: Welche Ergebnisse hat die Klinik damit erreicht?

Paula Ithurbisquy: Die Zahlen der Clínica Alemana sprechen für sich: 77 Prozent unserer Mitarbeiter sind Frauen, 63 Prozent der Stellen im hohen und mittleren Management sind von Frauen besetzt. Das gehobene Management ist zu je 50 Prozent zwischen Männern und Frauen aufgeteilt. 

Es ist uns sehr wichtig, nicht nur eine bedeutende Anzahl von Frauen innerhalb der Organisation zu haben, sondern ihnen auch alle Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die ihnen erfolgreiche  Karrieren ermöglichen und sich sowohl beruflich als auch persönlich zu entwickeln. 

 

CAMCHAL: Was können Sie uns über Ihre Erfahrung als Hauptgeschäftsführerin sagen? Welche Nachteile und welche Vorteile hat es, Frau zu sein? 

Paula Ithurbisquy: Es ist immer eine Herausforderung, in eine überwiegend männliche Welt einzusteigen. Denken Sie daran, dass in Chile nur acht Prozent der Geschäftsführer Frauen sind. Aus meiner Sicht eröffnet es eine Reihe von Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Einbringen einer anderen Sichtweise, das Bilden von vielfältigen und inklusiven Teams und eine andere Art und Weise zu zeigen, wie die Dinge getan werden. Es ermöglicht auch, neue Maßstäbe für das Land zu setzen, ein konkretes Beispiel für die Beteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt zu geben und den Weg für die neuen Generationen zu bereiten. All dies kann erreicht werden, ohne unser Wesen aufzugeben, mit einem eigenen weiblichen Führungsstil, der nicht versucht, dem männlichen gleich zu sein. 

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XLIX. Leichtathletiksportfest der deutschsprachigen Schulen in Chile http://www.condor.cl/gemeinschaft/sportfest/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/sportfest/#respond Mon, 04 Dec 2017 18:59:18 +0000 http://www.condor.cl/?p=22737 In der Turnhalle der Deutschen Schule Sankt Thomas Morus fand am 2. November um 19.30 Uhr die Eröffnungsfeier des «XLIX. Leichtathletiksportfestes Karsten Brodersen 2017» mit 22 Delegationen statt, unter denen die Deutschen Schulen von La Serena bis zum südlichen Punta Arenas vertreten waren.

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Beteiligung von der DS La Serena bis zur DS Punta Arenas

Sportfest 2017 Karsten Brodersen: Bei den Frauen stellte Victoria Rozas, Schülerin der DS Santiago, mit 1,76 Metern ebenfalls im Hochsprung einen neuen Rekord auf.
Sportfest 2017 Karsten Brodersen: Bei den Frauen stellte Victoria Rozas, Schülerin der DS Santiago, mit 1,76 Metern ebenfalls im Hochsprung einen neuen Rekord auf.

 

In der Turnhalle der Deutschen Schule Sankt Thomas Morus fand am 2. November um 19.30 Uhr die Eröffnungsfeier des «XLIX. Leichtathletiksportfestes Karsten Brodersen 2017» mit 22 Delegationen statt, unter denen die Deutschen Schulen von La Serena bis zum südlichen Punta Arenas vertreten waren.

 

Insgesamt 370 Sportler, begleitet von 38 Lehrern, nahmen an dieser Feier teil. Sie alle wurden von dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Rolf Schulze, und der Schulleiterin, Sabine Trapp, dazu aufgefordert, engagiert an diesem Sportfest teilzunehmen, wobei vor allem die Werte des Sports wie «fair play» betont wurden. Der Eid des Sportlers wurde im Namen aller Teilnehmer auf Spanisch von der Schülerin Antonia Salas und auf Deutsch von dem Schüler Arturo Hulaud feierlich vorgetragen. Nach einigen musikalischen Einlagen seitens der Musikbands der 9., 10. und 12. Klassen verließen die Delegationen abschließend die Turnhalle.

Die Wettkämpfe fanden dann am Freitag, den 3. November ganztägig und am Samstag, den 4. November bis 14 Uhr im Leichtathletikstadion des Manquehue-Clubs statt. 

María Eugenia Vidal von der Ursulinenschule beim Speerwerfen
María Eugenia Vidal von der Ursulinenschule beim Speerwerfen

Die Teilnehmer traten in drei Altersklassen an: Schüler/innen A, Jugend B und Jugend A. Und das in folgenden Disziplinen: Sprint, Hürdenlauf, Mittelstreckenlauf, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwurf und Staffellauf 5 x 80 Meter und 4 x 100 Meter.

 

Leichtathletik mit außergewöhnlichen Leistungen

Bei den Wettkämpfen wurden in allen drei Altersklassen außergewöhnliche Leitungen prämiert: Bei den Schülerinnen A überragte Augustina Cruz der Verbo-Divino-Schule Chicureo im 60-Meter-Hürdenlauf mit 9,73 Sekunden; bei den Schülern B war es Arturo Hulaud der DS Sankt Thomas Morus mit 6,60 Metern im Weitsprung; bei Jugend B weiblich (2000-2001) war die beste Athletin Sofía Guerrero der DS La Serena, die die Bestmarke von 12,11 Sekunden im 80-Meter-Hürdenlauf erlangte. Bei der Jugend B männlich (2000-2001) belegte Matías Schaub der DS Santiago beim 100-Meter-Lauf aufgrund der Bestzeit von 10,93 Sekunden den Ehrenplatz.

Die Besten der Altersklasse Jugend A waren schließlich folgende Athleten: bei den Männern Francisco Bull von der DS Santiago im Hochsprung mit 1,85 Metern und bei den Frauen stellte Victoria Rozas, Schülerin der DS Santiago, mit 1,76 Metern ebenfalls im Hochsprung sogar einen neuen Rekord auf. Victoria sprang damit ganze 16 cm höher als der seit 2004 bestehende Rekord von 1,60 Metern, den damals Francisca Salas der DS San Felipe erlangte.

Am Samstag um 19.30 Uhr fand dann die Schlussveranstaltung wieder in der Turnhalle der DS Sankt Thomas Morus statt. Hier wurden die besten Schulmannschaften je nach Altersklasse geehrt.

Gewinnerinnen auf dem Podium: Camila Gómez (DS Santiago), Murielle Ferrand (DS Osorno) und Eugenia Vidal (Ursulinenschule); davor Sabine Trapp, Rektorin der Thomas-Morus-Schule.
Gewinnerinnen auf dem Podium: Camila Gómez (DS Santiago), Murielle Ferrand (DS Osorno) und Eugenia Vidal (Ursulinenschule); davor Sabine Trapp, Rektorin der Thomas-Morus-Schule.

 

Schülerinnen A

  1. Platz: DS Valdivia
  2. Platz: DS Santiago
  3. Platz: Verbo Divino-Schule aus Chicureo

 

Schüler A

  1. Platz: DS Valparaíso
  2. Platz: Verbo Divino-Schule Chicureo
  3. Platz: DS Sankt Thomas Morus

 

Jugend B weiblich (2000-2001)

  1. Platz: DS Santiago
  2. Platz: DS Valdivia
  3. Platz: Sankt Ursula-Schule Vitacura

 

Jugend B männlich (2000-2001)

  1. Platz: DS Santiago
  2. Platz: DS Osorno
  3. Platz: DS Chillán

 

Jugend A weiblich (1998-1999)

  1. Platz: Sankt Ursula-Schule Vitacura
  2. Platz: DS Santiago
  3. Platz: DS Osorno

 

Jugend A weiblich (1998-1999)

  1. Platz: DS Santiago
  2. Platz: DS Valparaíso
  3. Platz: DS Sankt Thomas Morus

 

Den «Magda Pape»-Pokal erhielt die Mannschaft der Damen der DS Valdivia und den «Karsten Brodersen»-Pokal die männlichen Vertreter der DS Valparaíso. Insgesamt wurden den 370 Athleten auf dem diesjährigen Sportfest 204 Medaillen, 250 Diplome und 20 Pokale verliehen.

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Colegio Alemán Valparaíso: gimnastas regresan del campeonato http://www.condor.cl/gemeinschaft/campeonato-mexico/ http://www.condor.cl/gemeinschaft/campeonato-mexico/#respond Sun, 03 Dec 2017 08:01:57 +0000 http://www.condor.cl/?p=22719 La Selección de Gimnasia Artística del Colegio Alemán Valparaíso participó en el Campeonato Internacional Copa Allianz-Gilling en México.

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Campeonato internacional de México con importantes logros

La Selección de Gimnasia Artística del Colegio Alemán Valparaíso participó en un campeonato internacional en México.
La Selección de Gimnasia Artística del Colegio Alemán Valparaíso participó en un campeonato internacional en México.

 

La Selección de Gimnasia Artística de nuestro colegio viajó entre el 23 de septiembre al 4 de octubre a Cancún (México) con el fin de participar del 8º Campeonato Internacional Copa Allianz-Gilling. La delegación DSV estuvo integrada por 11 alumnas de 2° Básico a I° Medio, acompañadas por sus entrenadoras Verónica Hornauer y Rossana Castro, así como familiares.

En la oportunidad compitieron 8 países de Sudamérica y el Caribe: México, Guatemala Colombia, Argentina, Aruba Panamá, Costa Rica y Chile.

Finalizado el aventurero viaje de competencia, en la que las alumnas tuvieron la gran oportunidad de experimentar una real competencia de nivel internacional, el resultado obtenido por nuestras gimnastas es el siguiente:

  • El equipo DSV obtuvo un total de 43 medallas
  • Todas las alumnas de 2º básico estuvieron dentro del grupo top 10 del Nivel 1
  • Daniela Díaz fue Campeona General Nivel 1 con 4 medallas rango 1º
  • Veronica Reitz fue Vicecampeona General Nivel 1 con 4 medallas rango 1º
  • Pascale Quaas fue Vicecampeona General Nivel 3 y 2º lugar en Salto
  • Trinidad Vergara fue Campeona General Nivel 3 y obtuvo el 1º lugar en Barra, 4º lugar en Suelo y 4º lugar en Viga.
  • Macarena Arellano fue Campeona de Salto en Nivel 4
  • Antonella Soffia fue Campeona General de Nivel 4, obteniendo el 1º lugar en Suelo, 2º lugar en Barra, 2º lugar en Viga y 4º lugar en Salto.

 

La selección quiere agradecer al Colegio, a los apoderados y familiares, así como al Club Deportivo Alemán por todo el apoyo brindado en la postulación, logística del viaje y participación de este importante evento internacional.

¡Felicitamos a nuestras gimnastas y a sus entrenadoras!

Victoria Landeta Pierry
Florencia Ignacia Tapia Zamora
Veronica Sofia Reitz Hazard
Daniela Alejandra Diaz Aguilera
Laura Raddatz Nannig
Isabella Constanza Jamett Cordero
Pascale Quaas Puchi
Trinidad Alejandra Vergara Guerrero
Camila Jesús Alicia Rojas Brandt
Macarena Andrea Arellano Luttges
Antonella Catherina Soffia Knop

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